Meditation für Anfänger – Eine einfache Anleitung

Ich weiß nicht, wie es dir geht, wenn du dich entspannend willst. Die heutige Zeit ist ja nicht unbedingt perfekt dafür, von jetzt auf gleich Entspannung und Gelassenheit zu bieten. Oder den Fokus auf wichtige Dinge.

Wir leben in einer Gesellschaft, wo wir in Wellness-Hotels oder Thermen fahren müssen, dort ein Burn-out-Präventionspackage buchen und der ganze Tag von früh bis spät mit extrem entspannenden Behandlungen verplant ist.

Wir kaufen uns Kopfhörer, die den Lärm um uns abschirmen, besuchen Seminare, um die verschiedensten Entspannungstechniken zu lernen und sind so beschäftigt mit der Entspannung auf Knopfdruck, dass wir nicht verstehen, so einfach funktioniert es nicht.

Meistens können wir weder auf Befehl „spontan“, noch auf Knopfdruck „entspannt“ sein

Der normale Weg

Ich gebe zu, ich gehörte auch sehr lange zu diesen Menschen, die vieles ausprobiert haben:

Autogenes Training, Yoga, Meditation, Hypnose und vieles mehr. Und manches davon hat recht gut funktioniert, manches gar nicht.

Mir gingen immer die Regeln auf die Nerven:

  • Du musst auf eine bestimmte Art sitzen.
  • Du musst das tun, dann wird es schon funktionieren.
  • Du musst einfach dran glauben, dann geht das schon.
  • Du musst nur lernen loszulassen, lass dich doch mal gehen!

Hm … „Lass dich doch mal gehen“. Tolle Anweisung. Genauso sinnvoll wie „Sei doch spontan“.

Lange dachte ich, dass mit mir etwas nicht stimmt. Und hartnäckig wie ich bin, habe ich lange geübt, bis sich ein akzeptables Fokus- oder Gelassenheitsergebnis eingestellt hat.

Mein Ziel war: Ich muss doch auch so entspannt sein können wie alle anderen.

Wurde ich dann auch. Und in meiner Podcast Episode 26 – „Jetzt ist ‘mal Zeit für eine Pause“ habe ich auch ein paar Methoden mit meinen Hörern geteilt.

Wenn du möchtest, kannst du hier in Ruhe reinhören, was ich zum Thema Meditation & Entspannung im Podcast erzählt habe. Unter dem Player kannst du die Episode auch einfach anhören:

Ein andere Perspektive

Spannend war, dass sich dadurch etwas verändert hat. Wie so oft in meinem Leben sehe ich die Dinge ab dem Zeitpunkt, wo ich sie anderen erkläre und nahe bringe, in einem völlig anderen Licht.

Zum ersten Mal dachte ich beim Thema „Entspannungstechniken“ nicht daran,
was die Gurus mir empfehlen, sondern wie ich bin.

Gehen wir mal ganz kurz in den „Markus-Analyse-Modus“:

Was wollte ich eigentlich immer mit diesen Methoden erreichen? Einerseits wollte ich mich damit entspannen können und gelassen werden, andererseits wollte ich meinen Fokus finden und kreativ und konzentriert sein.

Meditation-Cerenak-LakeMichigan

100 Tage Meditation Teil 1

Es gibt diese Tage, wo du mit dem falschen Fuß aufstehst.. Der Tag kommt nicht so richtig in die Gänge und irgendwie fühlst du dich nicht ganz wohl. Es gibt nichts Konkretes, aber alles scheint an diesem Tag mit angezogener Handbremse zu laufen. Keine Dramen, keine „ein echter Scheiß-Tag“-Gedanken. Einfach nur ein wenig „komisch“…

Und da du nicht weißt, woran es liegt, kannst du auch nichts dagegen unternehmen. Wir alle kennen diese Tage. Und viele von uns akzeptieren sie und denken sich:

So Tage gibt es nun mal. Das geht vorbei. Morgen ist ja ein neuer Tag.

Ich gab mich lange Zeit mit dieser fadenscheinigen Ausrede zufrieden. Lange Zeit war es für mich eine Tatsache, dass nicht immer die Sonne scheint.

Das Persönlichkeitsentwicklungszeug

Dann begann ich mich mit Persönlichkeitsentwicklung zu beschäftigen und man sagte mir:

  • Gute Laune gibt’s auf Knopfdruck
  • Einfach nur diese „denken“ oder jenes „tun“ und du fühlst dich wohl
  • Wohlfühlen ist eine Entscheidung
  • Glücklich sein kannst du aus dir selbst heraus.
  • Es gibt keine schlechten Gefühle, die kannst du selbst wieder wegmachen.

Und auf den ersten Blick funktioniert das Ganze auch.

Es ist wie wenn du Zucker isst. Du bekommst ganz schnell Energie und fühlst dich großartig. Doch es gibt einen Nachteil. Die Wirkung lässt genauso schnell wieder nach und du brauchst mehr davon. Mehr Zucker. Aber auch mehr „Persönlichkeitsentwicklung-Tschakka-Zeug“.

Ich wurde zum Positiv-Junkie. Ich lernte viele Techniken, wie ich immer die Sonne scheinen lassen konnte.

Wenn auch du dich viel mit dir selbst und mit deiner persönlichen Weiterentwicklung beschäftigst, dann kennst du das. Man wird da regelrecht süchtig.

Schleichend aber doch machte sich auch hier dieses „Leistung und Ergebnis“-Gefühl breit. Ich muss etwas tun, dann ist alles super.

Ich darf nicht schlecht drauf sein, denn dann stimmt etwas mit mir und meiner Einstellung nicht.

Der „positiv-sein“-Druck wurde irgendwann zu viel und mir war klar:

Das ist nicht die Antwort. Vielleicht ist es sogar eine Lüge.

Nur was stattdessen tun?

Wieder zurück zum „Es ist halt so“?

Das kam für mich nicht in Frage. Und so kam es, dass das Leben lieferte. Hier gleich für mich das erste wichtige Learning. Du musst nicht immer verzweifelt nach Antworten suchen. Sie kommen oftmals von selbst.

Mein erster Schritt in die richtige Richtung

Ich stolperte immer öfter über Fernöstliches. Blogartikel, Bücher, Audiobooks, Seminare. Fernöstliche Weisheiten und Denkweisen schoben sich Schritt für Schritt in mein Leben. Mit dabei war quasi das Thema Meditation.

Für mich war Mediation immer eine zwiespältige Sache. Der Gedanke zu meditieren und dadurch entspannt zu werden (ich dachte das sei das Ziel) war schön.

Nur irgendwie wurde das nichts mit mir und der Meditation.

Und dann kam ich dahinter warum. Ich sah das Thema Meditation wie so viele Projekte in meinem Leben: Es musste ein Ergebnis geben.

  • Ich wollte meditieren lernen.
  • Ich wollte, dass meditieren mir hilft mich zu entspannen.
  • Ich wollte, dass meditieren mir hilft den Kopf frei zu bekommen.
  • Ich erwartete mir von Meditation noch viel mehr.

Und natürlich wollte ich das alles gleich. Geduld stand da noch nicht sonderlich auf meiner Agenda.

Ich begann zu meditieren und gleichzeitig meine Ergebnisse zu bewerten. Begann mir zu überlegen, ob ich die heutige Meditation besser war als die gestrige und machte aus dem ganzen ein riesiges Projekt in meinem Kopf.

Voll mit Erwartungshaltungen.

Bis mir klar wurde, dass Meditation so einfach nicht funktioniert.

Man tut es, um es zu tun.

Nicht um etwas zu erreichen.

Ich begann gleichzeitig zu begreifen, dass ich es nicht mehr als „etwas Besonderes“ sehen durfte.  Und die Erwartungen ließ ich auch beiseite.

Ich verstand, das Meditation etwa Normales für mich werden durfte.

Kleiner Vergleich: Du putzt dir Tag für Tag deine Zähne. Und du erwartest nicht, dass nach einmal Zähne putzen die Zähne strahlend weiß sind oder der Zahnstein oder Karies nach einmal Zähne putzen verschwindet. Genauso denkst du nicht nach, ob du heute die Zähne besser geputzt hast als gestern, ob es länger oder kürzer gedauert hat, ob du die Zahnbürste richtig gehalten hast etc. Du tust es einfach. Es ist normal für dich.

Der beste Weg etwas „normal“ werden zu lassen, ist es einfach täglich zu tun.

Nicht um ein Ziel zu erreichen. Nicht um ein Ergebnis „geliefert“ zu bekommen.

Einfach nur um es zu tun.

Eine Challenge? Nein, alles nur keine Challenge!

Vermutlich kennst du Challenges, von denen es momentan so viele auf Facebook gibt.

14 Tage, 21 Tage, 30 Tage etc.

Der Haken an der Sache ist: 14, 21, 30 Tage reichen nicht, damit eine neue Gewohnheit „normal“ wird. Nach 30 Tagen ist es immer noch neu und ungewohnt. Eben nicht „normal“. Und die Gefahr ist groß, dass sich dauerhaft nichts verändert.

Daher beschloss ich als ersten Schritt 100 Tage in Folge zu meditieren. Nicht um mir zu beweisen, dass ich konsequent bin. Nicht um mich zu fordern.

Sondern um Meditation für mich normal werden zu lassen.

Normal wie Zähne putzen, duschen, Kaffee trinken etc.

Ich kann dir sagen: Ich bin erstaunt was sich in diesen 100 Tagen getan hat.

Bevor ich aber zu den großartigen Ergebnisse komme, die mir die Meditation gebrachrt hat, stelle ich dir vorher noch 3 Techniken vor, wie du auch die wunderbare Kraft der Meditation lernen kannst

Meditation lernen 1: Meine Technik

Zuerst der Beipacktext:

Ich beschreibe dir in Folge kurz und knapp wie ich meditiere. Wichtig ist, dass ich damit nicht sagen will, dass es die richtige Art ist zu meditieren. Natürlich hat z.B. Zen Meditation ihre wahren Regeln und jeder hat von Meditation bereits einiges im Kopf. Vieles, das jetzt folgt wird für dich vielleicht nicht funktionieren und viele Puristen werden sagen:

So geht das aber wirklich nicht.

Bei allem Respekt, das ist mir herzlich egal. Für mich funktioniert es genau so großartig. Feedback und Ergänzungen in den Kommentaren gerne, aber dass es so nicht die „klassische“ und „richtige“ Meditation ist, weiß ich.

Zeitpunkt

Ich meditiere morgens und zwar sofort nach dem Aufstehen. Meine Freundin Natascha Zimmermann und ich haben einen sehr ähnlichen Wach-Schlafrhythmus. Um rund 22.00 schlafen wir ein und um ca 6.00 wachen wir auf. Es gibt keinen Wecker. Der Biorhythmus tut seinen Job. Ich stehe auf, trinke zwei Gläser Wasser und mache mir einen Espresso. (Das Frühstück folgt nach der Meditation.) Der Morgen wäre nicht dasselbe, ohne die Meditation, die mein erster Fixpunkt des Tages ist.

Ort

Den Espresso nehme ich mit in mein Arbeitszimmer, wo ich meditiere. Natascha schreibt während dessen im Schlafzimmer ihr Dankbarkeitsjournal und macht Meridian-Dehnung. Ich freue mich jeden Tag auf die morgendliche Meditation und setze mich auf den Boden (manchmal auf mein Meditationskissen, manchmal nicht). Wichtig ist, dass die tägliche Meditation am selben Ort stattfindet. Das geht natürlich nicht, wenn wir auf Reisen sind, aber auch dort versuchen wir eine ähnliche Situation herzustellen.

Meditation-Cerenak-Lake

(Manchmal sitze ich auch einfach in der Gegend rum, wie du am Foto sehen kannst. Das war am letzten Roadtrip durch die USA in der Nähe des Lake Erie)

Ritual

Bevor ich zu meditieren beginne, trinke ich einen Schluck Kaffee, genieße den Geschmack  und ziehe langsam den Duft durch die Nase ein. Achtsamkeit beginnt bereits hier, durch die Langsamkeit, mit der diese Dinge geschehen. Als nächstes hole ich mir ein Räucherstäbchen, denn der Geruchsinn soll während der ganzen Meditation auch auf seine Kosten kommen. In Ruhe wird am Boden sitzend der Kaffee ausgetrunken. (Kleine Anmerkung: Ich meditiere nackt, weil es einfach ein gutes Gefühl ist)

Utensilien

Die Räucherstäbchen habe ich bereits genannt. Ein Meditationskissen* kommt auch zum Einsatz, weil ich den Lotus-Sitz nicht hinbekomme. Und zwar nicht mal den halben. Somit habe ich mir eine ganz eigene Sitzart angewöhnt, die vermutlich in keinem Buch steht, für mich aber ideal ist.

Der nächste Schritt ist meine Meditations-App. Nein, keine geführte Meditation mit Musik und Text, sondern ich setze die App „Relax Melodies“ ein (Gibt’s für iPhone & Android). Bei der kannst du verschiedene Klänge, Geräusche, Melodien, binaureal Beats etc. ganz individuell und selbst zusammen stellen und so deine eigene  auditive Mediationsumgebung schaffen.

Zum Hören benutze ich mein iPhone und die Bose Noise Cancelling Kopfhörer Quiet Comfort*. Die schaffen komplette Stille. Am Anfang sehr schräg, weil man eben nicht an komplette Stille gewöhnt ist und diese sogar ein wenig Angst macht, aber bald ein ganz tolles Gefühl. (Kleine Anmerkung: Die sind auch im Flugzeug super, weil das nervige Motorengeräusch einfach komplett weg ist).

Wenn ich draußen meditiere, lasse ich die Kopfhörer natürlich weg. (Sicherheitshalber habe ich dann auch Kleidung an.). Dann gibt’s einfach einen kleinen Gong vom iPhone nach 15 Minuten.

Der App-Timer wird auf 15 Minuten eingestellt, das Räucherstäbchen wird angezündet, das Noise Cancelling aktiviert, der letzte Schluck Kaffee wird getrunken.

Inhalt (oder nicht)

Hier werden sich jetzt die Geister sehr scheiden. Denn ich entscheide jeden Tag neu, ob ich der Meditation einen inhaltlichen Fokus gebe (Dankbarkeit, Vergebung, Gelassenheit etc.) oder ob ich mich auf meinen Atem oder einen schlichten Körperscan beschränke. Das mache ich von meiner Intuition abhängig. Manchmal widme ich 15 Minuten all den wunderbaren Dingen, für die ich in meinem Leben dankbar bin, manchmal steht mein Atem oder der fokussierte Blick auf den Rauch des Stäbchens im Vordergrund. Manchmal gehe ich sogar soweit und meditiere über eine Entscheidung, die vor mir liegt.

Ergebnislosigkeit

Am Anfang sind mir die 15 Minuten wie eine Ewigkeit vorgekommen. Weil ich mir etwas erwartet habe. Also sprich: Ich dachte, nach den 15 Minuten ist die Erleuchtung da. Oder ich kann Ruhe in meinem Kopf bekommen. Oder ich bin plötzlich völlig gelassen und zwar den ganzen Tag lang.

Und weißt du, was passiert ist: Nichts.

Und genau das ist das Ziel. Denn all das, was Meditation dir bringt, passiert unmerklich. Der Vergleich mit „Zähne putzen“ liegt nahe. Denn Karies und Co sind nicht weg, wenn du einmal putzt. Und sei das noch so intensiv.

Wenn ich zu meditieren beginne, dann wünsche ich mir sogar, dass nichts passiert. Ich liebe es, dass es in meinem Leben mit absoluter Sicherheit 15 Minuten am Tag gibt, wo nichts passiert. Wenn die 15 Minuten vorbei sind, atme ich nochmal kurz durch und beginne den Tag.

Wie gesagt, das ist meine Art zu meditieren. Und ich weiß, dass es nicht das „richtige Meditieren“ ist.

Halt. Doch. Ist es.

Es ist für mich das „richtige Meditieren“. Ich hoffe, dass du ein wenig inspiriert von diesem Artikel auch in aller Ruhe dich auf den Weg machst, zu deinem „richtigen Meditieren“.

Meditation lernen 2: Die 5 Minuten Meditation

5 Minuten Meditation verändern bereits einiges. Auf der heutigen Infografik habe ich dir eine kleine Anleitung zusammengestellt, wie du ohne viel Zeitaufwand mal in das Thema Meditation reinschnuppern kannst:

Hier nochmal der Text aus der Infografik:

5 Minuten Meditation

Wenn du regelmäßig meditierst, hat das eine enorm positive Auswirkung auf deine Lebensqualität. Vor allem lernst du, im Jetzt zu leben und nicht über die Vergangenheit oder die Zukunft zu grübeln. Jeder profitiert davon und auch du kannst einfach mit 5 Minuten am Tag starten:

Minute 1: Bewusst atmen

Du beginnst einfach in dem du dich bequem hinsetzt und zur Ruhe kommst. Fühle, wie die einzelnen Teile deines Körpers sich entspannen und richte deine Aufmerksamkeit auf deinen Atem. Atme ein und zähle dabei bis vier. Dann atme aus und zähle dabei bis sechs.

Minute 2: Deine eigene Ruhe

Sobald du deinen Rhythmus gefunden hast, kannst du aufhören zu zählen. Nimm wahr, wie sich dein Atem anfühlt. Spüre wie sich Brust, Bauch und Schultern heben und senken. Das alles ist ja ein kleines Wunder.

Minute 3: Fokus

Bleibe weiter bei deinem Atem. Wenn Gedanken aufkommen, dann stoße sie nicht weg. Gedanken kommen und gehen. Das ist ganz natürlich. Nimm diese Gedanken mit einem Lächeln wahr und führe deine Aufmerksamkeit wieder behutsam zurück zu deinem Atem.

Minute 4: Loslassen

Lasse nun für einen Moment den Fokus los. Sitze einfach nur da und atme in Ruhe weiter. Es ist wunderbar, dass gerade nichts zu tun ist.

Minute 5: Danke sagen

Während du wieder langsam zurück ins Hier und Jetzt kommst, richte deine Aufmerksamkeit auf die Dinge, die dein Leben wunderbar machen und sei dankbar dafür. Langsam öffnest du deine Augen, bist erstaunt und erfreut, wie 5 Minuten Meditation deine Welt bereits verändert haben und gehst mit einem Lächeln und mit Gelassenheit in den Tag.

Meditation lernen 3: Walking Meditation

Im Zuge der ganzen Beschäftigung mit Meditation erkannte ich eins:

Es gibt Situationen, in denen ich entspannte Zustände kinderleicht erreiche.
Nämlich beim Gehen.

Wenn es in Meetings und Brainstormings in meinen früheren Jobs darum ging, kreativ zu sein und fokussiert zu denken, musste ich immer aufstehen und herumgehen. Hat bei den Kollegen stets für Verwunderung gesorgt.

Früher war ich mit meinem Eltern viel wandern und noch heute (hie und da), wenn ich den Kopf frei haben will, gehe ich spazieren.

‚Still & besonders unbequem sitzen‘ und entspannen passt für mich nicht ganz zusammen

Vielleicht ist das Ruhig-herumliegen, die Unterlage zu spüren und sich vorzustellen, dass jeder Teil des Körpers immer schwerer wird, für mich einfach nur BS (jugendfreie Abkürzung für Bullshit).

Mein Interesse war geweckt. Wenn ich mich im Gehen entspanne und fokussiert sein kann, vielleicht geht es anderen auch so. Eine kurze Befragung des großen Orakels (Google) brachte es ans Licht. Natürlich gibt es sowas, nur hatte ich davon noch nichts gehört.

Das Ganze heißt: Walking Meditation.

Das Schöne daran: Im Vergleich zu den zig anderen Entspannungstechniken, deren Anleitungen sich manchmal wie ein IKEA-Küchenaufbauplan lesen, ist Walking Meditation einfachst.

  1. Einen Weg zu suchen, wo du nicht konzentriert sein musst, also du nicht auf Verkehr oder Ähnliches achten musst.
  2. Entspannungsmusik im iPod
  3. Kopf nach unten senken, sodass du auf deine Füße blickst und auch der Weg an dir vorbeizieht.
  4. Und losgehen. Solang du willst. Auf und ab oder im Kreis.

Klingt alles sehr unspektakulär, hat aber eine extreme Wirkung. Auf mich zumindest. Ich bin gespannt, wie das bei dir ist.

So sieht mein weg übrigens aus:

WalkingMeditation - Cerenak

100 Tage Meditation Teil 2

Hier nun die 10 nicht verfolgten aber doch eingetretenen Ergebnisse nach 100 Tagen Meditation:

Den Tag gut beginnen

Viel ist geschrieben worden über die Wichtigkeit eines Morgenrituals. Und vermutlich hast auch du dein ganz persönliches Morgenritual. Bei vielen ist der Tagesbeginn von Rastlosigkeit und unglaublich vielen Gedanken, was heute so ansteht geprägt.

Nach ein paar Wochen Meditation habe ich bemerkt, dass ich morgens aufwache und mich freue den Tag mit 15 Minuten Ruhe beginnen zu dürfen. Der noch überraschendere Effekt: Wenn du deinen Tag mit Ruhe beginnst, dann bleibt diese Ruhe den ganzen Tag über bestehen. Ich muss gerade instinktiv lächeln, während ich diese Worte schreibe, weil es einfach gut ist, den Tag mit Ruhe und Achtsamkeit zu beginnen.

Dankbarkeit üben

Unzählige wissenschaftliche Studien belegen es: Menschen, die dankbar sind für das, was das Leben für sie bereit hält, sind glücklicher und zufriedener. Punkt. Ende. Dankbarkeit ist der sicherste Weg zum Glück.

Ohne es mir vorzunehmen begann ich in meine tägliche Meditation dankbare Gedanken einzubauen. Ich dachte mein bisheriges Leben durch und fand immer mehr Möglichkeiten dankbar zu sein. Dankbar für das was ich bin, was ich habe, was ich kann und vor allem dankbar für die Menschen in meinem Leben, egal ob sie Gutes oder auch weniger Gutes in mein Leben gebracht haben. Meditation hat quasi im Lieferumfang eine große Portion Dankbarkeit mit dabei.

Fokus

Viele denken, dass das Ziel der Meditation die sogenannte „Gedankenstille“ ist. Aber wenn du danach strebst, dann wird das nichts. Es wird nur schwerer, weil es ein zielgerichtetes Streben ist, das einfach nicht zur Meditation passt.

Was aber von selbst kommt ist, dass du lernst deinen Fokus auf bestimmte Gedanken zu lenken und andere weniger fokussiert zu betrachten. Und du lernst auch, den Fokus ganz in die andere Richtung zu lenken, nämlich quasi als Beobachter der eigenen Gedanken. Es dauert gar nicht lange (bei mir ca. 2 Wochen) und plötzlich bist du ganz locker im Stande deine Gedanken zu fokussieren oder auch zu de-fokussieren (Ich schreibe mit Absicht nicht „Gedanken ausblenden, abstellen etc.“)

Ziellos sein

Schon bei der Einführung erwähnt: Es gibt fast nichts in unserem Leben, dass wir tun ohne ein Ziel oder Ergebnis erreichen zu wollen. Meditation lehrt dir Ziellosigkeit. Sie lehrt dir zu sein ohne zu wollen. Sie lehrt dir hier zu sein und nicht dort oder sonst wo. Was sich dadurch zusätzlich einstellt, ist Leichtigkeit und Gelassenheit. Denn wenn du nach nichts strebst (also nicht immer dieses „will ich haben“ oder „sollte ich nicht“ in der Birne hast), dann fällt viel Last ab. (Vorsicht, damit ist nicht „in den Tag leben gemeint“, sondern einfach das bewusste de-fokussieren unseres alltäglichen Ehrgeizes.)

Mir selbst Gutes tun

Meditation tut mir gut. Es gibt viele wissenschaftliche Studien, was Meditation alles an positiven Effekten hat und damit werde ich mich auch noch in Zukunft in anderen Artikeln beschäftigen. Für mich reicht, dass ich einfach mir selbst viel Gutes tue, wenn ich meditiere. Nicht messbar, nicht nachvollziehbar, aber erfühlbar.

Bewusstsein & Achtsamkeit

Das Schöne an der Mediation ist: Sie ist nicht auf die 15 Minuten am Morgen beschränkt. All die bis jetzt aufgezählten Vorteile nehmen Schritt für Schritt Einzug in dein gesamtes Leben und sind ein wunderbarer Gegenpol zu Alltag und Hamsterrad. Du erlebst den Tag bewusster und achtsamer.

Viele glauben, dass Meditation „stillsitzen an bestimmten Orten zu einer bestimmten Zeit“ ist. Das ist nur eine Variante. Aber es gibt auch die mobile Mediation, die überall stattfindet. (In Kürze gibt es einen Artikel dazu, nämlich wie Handy, Facebook, Hamsterrad & Co dir sogar bei Meditation und Achtsamkeit helfen können)

Täglich ist möglich

Hand aufs Herz: Wie oft hast du dir vorgenommen etwas zu tun und hast es dann nicht durchgezogen. Du und ich wissen, dass das schon unzählige Male in deinem und meinem Leben geschehen ist. 100 Tage täglich meditieren ohne Ausnahme scheint in der heutigen Zeit absurd, denn irgendwas kommt immer dazwischen.

„Jeden Tag geht einfach nicht“.

Das denken wir. Und solange wir das denken, ist es so. Ich weiß eines: Täglich ist möglich. Denn ich habe es in der letzten Zeit für mich nicht nur mit Meditation erfahren, sondern auch mit anderen neuen Gewohnheiten (Nächste Woche kommt bereits ein neuer 100 Tage Artikel und ein paar Wochen darauf dann noch einer). Großes Learning für mich: Täglich ist möglich und täglich ist auch die einzige Möglichkeit, wie du eine neue Gewohnheit dauerhaft in dein Leben bringst.

Selbstdisziplin lacht = Selbstliebe

Ein Nebeneffekt zum vorherigen Punkt: Du beginnst dich selbst mehr und mehr zu lieben und zu respektieren. Denn im Unterschied zu vielen anderen Vorhaben, die du begonnen und abgebrochen hast, ziehst du es jetzt durch. Meditation lehrt Selbstdisziplin. Selbstdisziplin führt zur Selbstliebe. Selbstliebe ist die Grundvoraussetzung für Glück und Zufriedenheit.

Im „Jetzt“ sein

Es kommt nicht von irgendwoher, dass in der englischen Sprache das Wort „Present“ Gegenwart UND Geschenk bedeutet. Denn die Gegenwart ist ein Geschenk. Nach 100 Tagen Meditation kann ich eines sagen:

Wir alle, du und ich schenken uns viel zu wenig Gegenwart. Wir nehmen und die Gegenwart weg, weil wir uns auf Vergangenheit und Zukunft fokussieren. Meditation ist ein Geschenk. Meditation ist Gegenwart.

Weil es normal ist

2017-05-22T09:07:44+00:00 17. Dezember 2016|Innerer Friede & Los lassen|120 Kommentare

120 Kommentare

  1. Nils Terborg 8. November 2013 um 9:38 Uhr- Antworten

    Interessanter Tipp. Habe das gestern Nacht so ähnlich ausprobiert. Hatte allerdings eine Tasse grünen Tee dabei und es hat stark geregnet. Hatte trotzdem eine entspannde und „klärende“ Wirkung!;-]

    • Markus Cerenak 10. November 2013 um 14:35 Uhr- Antworten

      tee ist super… hat irgendwie einen großen chill-faktor für mich. so die antithese zu kaffee ,-)
      lg m

    • Michel 16. Juni 2016 um 0:17 Uhr- Antworten

      Walking Meditation war damals mein Einstieg in das Thema Meditation. Ich bin zum Studium nach Hamburg. Und nach einigen Monaten Uni-Stress habe ich mich der Walking Meditation gewidmet. Mehrmals pro Woche bin ich gegangen, eine schöne ruhige Strecke. Teilweise bin ich 2 Stunden gegangen. Es hat gut getan. Und es hat mir die Pforten zum großen Thema der Meditation geöffnet.

      Die Walking-Meditation war für mich ein schöner Einstieg. Später fiel mir das ruhige Sitzen auch viel leichter.

  2. Elfriede 8. November 2013 um 10:00 Uhr- Antworten

    Hallo Markus,

    ich habe hellauf gelacht bei einigen Textstellen z.B. „Lange dachte ich, dass mit mir etwas nicht stimmt“ und „ich muss doch auch so ……. können wie alle anderen“ :)))

    Und ich habe in der Vergangenheit auch versucht manches von anderen zu kopieren und verbissen dran zu bleiben, weil ich dachte, dann klappt das auch für mich. ;)))

    Ich habe für mich ebenfalls entdeckt, dass ich am Besten entspanne in der Natur und bin dankbar und glücklich sie gleich vor der Wohnungstür zu haben.

    Liebe Grüße und vielen Dank für diesen Artikel
    Elfriede

    • Markus Cerenak 10. November 2013 um 14:34 Uhr- Antworten

      hi elfriede
      ich freu mich auch, dass ich nicht der einzige bin 😉
      lg m

    • Michel 16. Juni 2016 um 0:37 Uhr- Antworten

      Das höre ich auch immer wieder von Menschen, die mit der Meditation beginnen. Dies und jenes klappt nicht. Und dann heisst es „Aber man muss doch…“, „Aber ich sollte doch…“ „Hier und dort habe ich gelesen, dass…“

      Solche körperlichen Alternativen sind auch ein guter Einstieg für weitere ruhige Methoden.

  3. Florian 8. November 2013 um 10:34 Uhr- Antworten

    Hi,
    zuerst muss ich mal sagen wie toll ich deinen Blog finde. Ich bin immer schon gespannt was als nächsten Thema kommt und finde mich auch immer selbst in deinen Berichten wieder.

    Wenn ich mich Entspannen will stellt sich für mich nur eine Frage:
    „Bin ich körperlich fit?“
    Wenn ja wird gelaufen, aber DRAUSSEN und zwar bei jedem Wetter. Das ist für mich die beste Methode um den Kopf freizubekommen.
    Bin ich etwas angeschlagen hilft es zumeist auch nur meinen Gedanken beim laufen zuzusehen. Das hört sich jetzt zwar komisch an aber für mich hilft es. Das kann ich überall machen wo ich von niemandem angesprochen werde (also auch in Bus oder Bahn) und mich nicht zu sehr konzentrieren muss.
    Ich öffne dann die Haustüre meines Gehirns und lasse die Gedanken im Vorgarten herumtollen und es ist immer wieder interessant was dabei herauskommt. Anschließend herrscht in meinem Kopf wieder Ruhe und Ordnung.
    lg

    • Markus Cerenak 10. November 2013 um 14:34 Uhr- Antworten

      hi florian
      danke für das feedback. danke für die schöne metapher „ich öffne die haustür meines gehirns…“!!!!!
      lg m

  4. Marco Behrens 8. November 2013 um 10:58 Uhr- Antworten

    Hi Markus 🙂

    ich kann den Erfolg dieser…ähm…ok, nennen wir es halt Meditation :)…nur bestätigen.
    Ich hatte dieses Jahr einen 10 Tages Vipassana Kurs gemacht. Bei diesem ist man für 10 Tage total abgeschottet von der Außenwelt, man darf nicht sprechen und keinen Kontakt zu einer anderen Person haben und es wird täglich über 10 Stunden meditiert.

    Während der Pausen bin ich auch immer spazieren gegangen (wir hatten ein schönes Waldstück zur Verfügung). Dabei konnte ich mich auch immer absolut tiefenentspannen und war total fokussiert auf mich selbst. Das half mir die für mich wirklich wichtigen Fragen im Leben selbst zu beantworten.

    Ich kann es also auch nur empfehlen dies regelmäßig zu tun 🙂

    Liebe Grüße,
    Marco

    • Markus Cerenak 10. November 2013 um 14:33 Uhr- Antworten

      hi marco
      danke für diesen einblick! tolle ergänzung.
      Lass es dir gut gehen!
      m

    • Michel 16. Juni 2016 um 0:44 Uhr- Antworten

      Wo hast du den Vipassana-Kurs gemacht?

  5. DieletzteReihe 8. November 2013 um 13:34 Uhr- Antworten

    Der Tipp hilft wirklich. sobald ich zu viel im Kopf habe, ist spazieren oder wandern oder laufen eine super Möglichkeit zu entspannen und auch wieder einen klaren Kopf zu bekommen

    Markus, deine Artikel sind toll, aber die Twitter Aufforderungen dazwischen nerven ganz schön

    • Markus Cerenak 10. November 2013 um 14:31 Uhr- Antworten

      sind schon länger deaktiviert. hab nur mal IFTT ausprobiert – sorry to bother you 😉
      lg m

  6. Anja 8. November 2013 um 13:47 Uhr- Antworten

    Die Natur hat den Menschen zum Gehen an der frischen Luft und fürs Licht gemacht. Mein Weg sieht ähnlich aus wie Deiner. Jeden Tag wieder. Und täglich grüßt das Murmeltier. Ich nehme mir die Freiheit zu denken oder eben auch nicht zu denken. Manchmal bin ich komplett leer im Kopf. Geniales Gefühl.Wie immer liegt die Lösung im Einfachen. 🙂

    • Markus Cerenak 10. November 2013 um 14:29 Uhr- Antworten

      danke anja, ich finde auch mehr und mehr die lösung im einfachen 😉
      lg m

  7. Christoph 8. November 2013 um 14:13 Uhr- Antworten

    Ich bin mir nicht sicher, ob du was verwechselst? Meditation hat never das Ziel sich zu entspannen. Es gibt sicherlich viele Menschen, die das Ziel da „einpflegen“, was ich jedoch nicht so nützlich finde.

    Meditation hat den Fokus viel mehr auf Achtsamkeit. Wie gehst Du mit dir selbst um? Was für Gedanken ziehen vorüber und vor allen Dingen, wie achtsam bist dur dir deines Atems? Ist er eher hart oder weich, kurz oder lang, tief oder nur im oberen Bereich. Spürst du den Anfang, die Mitte und das Ende? Wo empfindest du die Kühle und welche Empfindungen nimmst du wahr? Solche Dinge sind bei Meditation viel wichtiger.

    Zudem fördert Meditation die Erklärung von Absichten und starkem Commitment. Das sind aus meiner Sicht die wahren Gewinne.

    Und hier gebe ich dir völlig Recht, das muss keinesfalls im Sitzen geschehen. Es gibt wunderbare Geh-Meditationen. Ich habe selbst damit schon sehr, sehr gute Erfahrungen gemacht. Nur, wie gesagt, ist das Ziel nicht Entspannung (ist zwar schön, wenn es eintritt), sondern Achtsamkeit und wenn es geschieht den Blick dahinter zu bekommen.

    In letzter Konsequenz geht es bei der Meditation, um Liebe und die Verbundenheit zu Gott, wie ihn jeder versteht. Aber das ist jetzt vielleicht ein Ticken zu viel für einen Selbstperformer – out of the Hamsterrad – Freestyle-Blog.

    (deinen Blog finde ich im Übrigen Klasse und ich merke, dass er mich in meinen Gedanken herausfordert und auch mal andere eine andere Opinion zu Dir zu beziehen). Dafür ein großes Dankeschön.

    Gruß,
    Christoph

    • Markus Cerenak 10. November 2013 um 14:29 Uhr- Antworten

      hi christoph
      keine ahnung ob ich etwas verwechsle. ich sehe das ganze ohne regeln, ohne richtig/falsch ohne schwarz/weiß. meiner meinung nach kann jeder entscheiden worum es ihm oder ihr bei meditation geht und was er oder sie darunter versteht. da bin ich laut der anderen kommentare auch nicht allein.
      für mich fördert die meditation nicht das commitment, sondern eher das geschehen lassen.
      und ob es bei meditation um die „verbundenheit zu gott“ geht „wie ihn jeder versteht“ wage ich nicht zu beantworten.

      lg m

  8. Volker 8. November 2013 um 14:15 Uhr- Antworten

    Zitat Markus: „Wir leben in einer Gesellschaft, wo wir in Wellness-Hotels oder Thermen fahren müssen, dort ein Burn-out-Präventionspackage buchen und der ganze Tag von früh bis spät mit extrem entspannenden Behandlungen verplant ist. ….. Autogenes Training, Yoga, Meditation, Hypnose und vieles mehr………..“

    Hallo Markus,

    ich denke Du verallgemeinerst ein wenig. Diese Probleme existieren meiner Ansicht nach nur in bestimmten Bevölkerungskreisen und in den Medien.

    Ich kenne eine Reihe von Menschen, die mit solchen Aussagen nichts am Hut haben, wahrscheinlich noch nicht einmal nachvollziehen können was Du meinst. Auch die Menschen die Dein Blog lesen gehören nur zu einer kleinen Minderheit.

    Aber, aber und da muss ich Dir Recht geben, was das Entspannen und „den Kopf frei kriegen“ angeht, ist ein Spaziergang oder auch gemütliches Joggen ein wirksames Mittel – auch bei mir.

    Ich bevorzuge dabei „die Stille“ im Wald bzw. der Natur und zwar ohne Musik. Meine Musik sind nur die Geräusche der Natur.

    Besonders entspannend finde ich einen Waldspaziergang im Sommer nach dem Regen. Neben dem Klang der Natur wikren auch der Duft und die Gerüche des Waldes auf mich ein.

    Ein besonderes, fast meditatives Erlebnis, kann eine Wanderung im Hochgebirge, seien es die Alpen oder der Himalya, sein. Diese Stille – einfach grandios. Wer da nicht seine innere Ruhe findet, dem ist wirklich nicht zu helfen. 🙂 Leider, leider, in meinem Fall, nur viel zu selten.

    Schöne Grüße
    Volker

    • Markus Cerenak 10. November 2013 um 14:25 Uhr- Antworten

      hi volker
      nicht unbedingt verallgemeinern, sondern die situation kennen. ich war jahrelang im hamsterrad und weiß wie ich damals mit wellness-urlauben versucht habe es wieder gut zu machen. und genau für diese menschen schreibe ich hier auch. mir ist klar, dass viele das anders lösen. am im hamsterrad sieht man oft die optionen nicht und bucht ein wellness-weekend…
      😉
      lg m

  9. Mark 8. November 2013 um 14:15 Uhr- Antworten

    Wunderbarer Tipp. In meinem alten Hamsterrad-Job bin ich oft in der Mittagspause einfach für 30 Minuten spazieren gegangen, manchmal alleine, manchmal im anregenden Gespräch mit einem Freund.

    Meditation, Kurzurlaub, Kopf frei bekommen – wie immer wir es nennen mögen. Es tut einfach gut.

    Ein entspannter Lauf in der Natur erfüllt für mich den gleichen Zweck.

    Herzliche Grüße,
    Mark

    • Markus Cerenak 10. November 2013 um 14:22 Uhr- Antworten

      hi mark
      danke für die ergänzung, freu mich schon auf den gemeinsamen podcast!
      lg m

  10. Silvia 8. November 2013 um 15:11 Uhr- Antworten

    Hallo Markus,
    ich liebe Meditationen, jede auf ihre eigene Art.
    Meditation ist für mich alles, wo ich ganz bei MIR bin – meine Mitte finde und spüre.
    Egal, ob das eine geführte Meditation ist, oder beim Gehen, etc. … auch die Hausarbeit ist für mich meditativ… klingt vielleicht komisch, ist aber so…
    Viele haben Bedenken beim Wort „Meditation“, verwechseln das oft mit Trance, oder Beeinflussung von Außen, oder haben Angst was „falsch“ zu machen. Was ich sehr schade finde.
    Meditation ist so kraftvoll, reinigend und zentrierend!

    Ganz toller Beitrag Markus, wie immer 😉

    Liebe Grüße
    Silvia

    • Markus Cerenak 10. November 2013 um 14:22 Uhr- Antworten

      danke silvia für diese ergänzung!
      immer dann wenn es etwas „falsch“ zu machen gibt, wenn es ein richtig oder falsch gibt wird druck erzeugt und das soll es nicht sein 😉
      lg m

  11. Berliner Fan 8. November 2013 um 15:15 Uhr- Antworten

    Hallo Markus,

    ja, das stimmt! Ich nenne es zwar nicht Meditation, aber ein Spaziergang an frischer Luft, sei es Walking oder was auch immer, ist wunderbar bereichernd. Die Gedanken fliegen dahin und nebenbei tankt man Licht, was auch gut gegen den Winterblues ist. ;-).

    Mich begleitet mein Hund und so bin ich nicht mal alleine, muss aber auch mit Niemandem schwatzen und bin ganz bei mir.

    Und ja, als ich noch im Hamsterrad um mein Leben rannte, rannte alles andere an mir vorbei: Im Eiltempo und im Eiltempo versuchte ich mich zu professionalisieren, mich zu verbessern für das Hamsterrad, bessere Entspannung, besseres Management. Hurra. Gebracht hat all das nix, außer dass ich irgendwann vom Dach des Hamsterrades springen musste, um mein Leben zu erhalten.

    Und da bin ich nun, spaziere und tippele meinen Zielen entgegen. Und Du begleitest mich, spendest Zuversicht, Mut und positive Energie.

    Danke dafür.

    Ich lasse es mir gut gehen ;-).

    Liebe Grüße aus Berlin,
    Fan

    • Markus Cerenak 10. November 2013 um 14:20 Uhr- Antworten

      hi berliner fan
      sitze gerade im betahaus während ich kommentare beantworte 😉
      Lass es dir gut gehen!
      m

  12. Joachim Müller 8. November 2013 um 15:28 Uhr- Antworten

    Hey Markus!
    Ich kann mich zwar auch mit anderen Techniken gut entspannen, aber in der Natur ist es einfach etwas total anderes, das kann einfach nicht ersetzt werden.
    Erst zuvor war ich eine Stunde im Wald spazieren, weil bei diesem Wetter den ganzen Tag drinnen sitzen ist doch der Horror (zumindest für mich). Mich hat es richtig nach draußen gezogen und es hat echt gut getan.
    Lg

  13. Heinz 8. November 2013 um 15:36 Uhr- Antworten

    Mach‘ ich jetzt gleich. Und zwar schon in Berlin. Freue mich auf’s Wiedersehen morgen!

    • Markus Cerenak 8. November 2013 um 17:15 Uhr- Antworten

      cool dass du auch da bist. bist du bei der warm up party heut abend?
      lg m

  14. Anita 8. November 2013 um 19:18 Uhr- Antworten

    Lieber Markus, herzlichen Dank für diesen Beitrag, triffst es wieder einmal genau auf den Punkt. Einfach super!

  15. Sybille 8. November 2013 um 20:07 Uhr- Antworten

    Entspannung ist ja ganz wichtig, und es gibt ne Menge Techniken dazu. Nur ich als jemand, der mit Regeln und vorgegebenen Schritt-Anleitungen noch nie klar kam, komm in sowas einfach nicht rein.
    Was mich wirklich entspannt ist: Kopfhörer auf (Jean-Michel Jarre, Andreas Vollenweider, Mike Oldfield o.ä.) und schreiben. Dann bin ich ganz im Element. Oder: Kopfhörer auf (dein Podcast) und einmal durchs Dorf laufen. Dann kann ich mich auf meine Ziele fokussieren und fühle mich in Bewegung.

    • Markus Cerenak 10. November 2013 um 14:17 Uhr- Antworten

      hi sybille
      danke für den mike oldfield hinweis… tubular bells hat mich immer sehr gechillt 😉
      lg m

  16. Sam 9. November 2013 um 10:19 Uhr- Antworten

    Ich kann dir da nur zustimmen.
    Spaziergänge haben gleichzeitig etwas unglaublich klärendes. Vor allem dann wenn ich weit „Abseits der Zivilisation“ unterwegs bin und mich zunächst einmal auf die Umgebung konzentrieren kann, fällt es mir leichter meine Gedanken bewusst wahrzunehmen und sie so auszurichten wie es mir gerade beliebt.
    Eine wunderbare Methode die du hier aufgreifst lieber Markus.

    Weiter so!

    MfG

    Sam

    • Markus Cerenak 10. November 2013 um 14:16 Uhr- Antworten

      hi sam
      danke! wollte nur ein wenig andere möglichkeiten zeigen. und dass es nicht nur schwarz/weiß gibt
      lg m

  17. Dirk Meerbach 9. November 2013 um 10:27 Uhr- Antworten

    Hallo Markus,

    im Gegensatz zu Dir, mag ich all die „Spüre Deine Unterlage und lass alle Muskeln locker“ Methoden. Sie funktionieren bei mir sehr gut. Aber auch der von Dir beschriebene Weg ist einer den ich gerne praktiziere. Ich kann beim spazieren gehen oder wandern unheimlich gut entspannen. Meine Frau und ich, sind vor ein paar Jahren von Ratingen (unserem Wohnort) nach Erfurt gelaufen. Es war sehr anstrengend und absolut entspannend. In der Rückschau erzählen wir immer von diesem Urlaub und der unglaublichen Entspannung die sich auf dem Weg eingestellt hat. Schon nach zwei Tage (wir waren 17 Tage unterwegs) haben wir keine Minute mehr an unsere Hamsterräder gedacht. Was mirauch hilft ist Mountain Biken. Für alle die nicht gerne spazieren gehen. Ich fahre dann auf meiner Hausrunde, auf der ist sehr wenig los und ich muss mich nicht so auf den Weg konzentrieren. Hin und wieder entdecke ich auch einen neuen Weg, so entspannt war ich

    • Markus Cerenak 10. November 2013 um 14:14 Uhr- Antworten

      hi dirk,
      zb autofahren hat auf mich auch manchmal eine sehr entspannende wirkung. klingt komisch. is aber so!
      lg m

  18. Viktoria Hammon 9. November 2013 um 20:25 Uhr- Antworten

    Die Frage ist doch immer wieder die gleiche: was will ich erreichen?

    Wenn es gefühlte hundertausend Anleitungen gibt, bei denen ich damit beschäftigt bin, sie zu erfüllen, nun gut, da wäre Entspannung regelrecht kontraproduktiv.
    Aber vielleicht braucht man den Weg, sich erstmal durch die Erfahrung anderer führen zulassen? Ich habe mal eine sehr schöne und hilfreiche Definition von Meditation gehört: „Ich tue, was ich tue, und nur das, was ich tue.“

    Persönlich mache ich nach all meinen Erfahrungen (auch mit Anleitungen) keinen Unterschied mehr zwischen Meditation und Entspannung. Der Geist fliegt wohin er will …

  19. Stephanie 10. November 2013 um 13:32 Uhr- Antworten

    Hi Markus,

    danke für deinen Artikel.

    Bin froh, dass ich nicht die einzige bin, der es so geht 😉 ich habe auch ewig lange verschiedenste Methoden ausprobiert, bis ich entdeckt habe, dass ich mich beim spazieren gehen – am Besten in der Natur – einfach am Besten entspannen kann. Oft habe ich es mir danach noch bei einer Tasse Tee gemütlich gemacht oder anschließend meditiert – nach dem Spaziergang ging es dann aber wesentlich leichter.

    Ich gehe meistens ohne Musik spazieren und versuche achtsam zu sein – auf den verschiedenen Sinnesebenen. vielleicht werde ich es auch mal mit entspannender Musik probieren.

    Liebe Grüße, Stephanie

    • Markus Cerenak 10. November 2013 um 14:10 Uhr- Antworten

      hi stephanie
      ja jeder darf seinen weg finden. externe regel wie man was wann mit welchem ziel tun soll, gibts eh genug.
      lg m

  20. Beate 11. November 2013 um 12:00 Uhr- Antworten

    Hallo Markus,
    die Natur, v.a. der Wald waren schon immer mein Zufluchtsort, wenn der Verstand am Rad dreht. Zu Fuss, per Rad oder joggenderweise, mit Hund, mit Pferd, mit beiden oder allein.

    Gestern waren wir mit unseren Pferden im Wald unterwegs – an der Hand, nicht reiten, 2 Pferdebesitzer! nahmen 1 Std. Autofahrt in Kauf, um dabei zu sein, 2 Nicht-Pferdebesitzer waren total glücklich, was sie über die Pferde noch zusätzlich an Frieden bekommen haben.

    Ich selbst gehe zur Entspannung gerne in die Terme (ja, unsere Therme schreibt sich ohne h 😉 ), da ich sowieso jeden Tag viel draussen bin und mich viel bewege, da ist oft der Körper schon zu müde zum gehen.

    Lasst es Euch gut gehen – und wenn Ihr mal mit Pferden unterwegs sein wollt, dann seid Ihr herzlich wilkommen 🙂

    Beate

  21. Klemens 11. November 2013 um 17:01 Uhr- Antworten

    Hallo Markus,

    der Artikel ist wieder mal super und hat mich nicht nur zum Nachdenken sondern auch zum Handeln animiert. War toll, ganz allein, einmal mit Musik und einmal ohne, einen „Meditations-Gang“ zu machen. Ich habe komplett vergessen, wie befreiend und Ideen bringend so ein Spaziergang sein kann.

    Funktioniert super und ich freu mich auf deinen nächsten Beitrag!

    LG Klemens

    PS: Schick dir bei Zeiten ein Bild von meinem WEG!

  22. Tom 19. November 2013 um 10:21 Uhr- Antworten

    Spazierengehen ist in der Tat eine sehr gute Mediationsübung. Ein gute Wanderung durch einen Park oder ein Ausflug aus Land, um zwischen den Feldern zu laufen bringt mich immer runter. Als Berliner habe ich eine weitere Methode gefunden. Wir haben ein unglaublich tolles Wasserrevier mit Flüssen und Seen. Deswegen habe ich mir ein langsames Boot gekauft und fahre mit meiner Partnerin häufig gemütlich auf dem Wasser. Während Horden von aufgeregten Touristen derweil zum Brandenburger Tor laufen und bei Starbucks rumlungern und Freunde nicht wissen, was sie mit ihren Wochenenden machen sollen, erleben wir die ‚Welt‘ auf dem Wasser völlig relaxed. Als Freiberufler muss ich viel recherchieren / lesen. Am besten geht das auf dem Boot auf der Havel oder auf dem Tegeler See vor Anker gut geschützt vor dem Großstadttrubel drumherum. Es hat etwas, am Wochentag in Badeklamotten auf dem stillliegenden Boot im Freien zu ‚arbeiten‘. Man schafft viel, kommt trotzdem zum Baden und sieht viel Natur. Abends kommt man erfrischt nach hause.

  23. Jürgen 25. November 2013 um 12:13 Uhr- Antworten

    Werd ich jetzt mal für mich testen. Entspanne mich sonst in den schönen Monaten beim Fischen an einem ruhigen See, bekomme so immer meinen Kopf frei. Bin auf alle Fälle froh, das ich auf deinen Blog gestoßen bin. 🙂

  24. Michael 5. Januar 2014 um 17:22 Uhr- Antworten

    Was ähnliches hatte ich schon früher gemacht.
    Rad fahren, ab in den Wald allein sein und mit einmal spukte eine Stimme in mir Geschichten.
    Die erklärt mir Hintergründe was grad mich beschäftigt und das hilft beim loslassen.
    Manchmal lese ich auch nur ein Ratgeber und nach einen Satz Tanzen die Gedanken nur so in mir.

    Seit einiger Zeit bin auf den Weg des Tao, denn mein Ziel ist zurück zur Natur.
    Qigong gehört auch zur meiner nächsten Aufgaben.
    Aber nicht um Kreativ zu sein, sondern den Ausgleich zu finden.
    Schliesslich bin ich ein Unruhegeist, für mich ist es schwierig nichts zu machen.
    Wobei das immer besser klappt.
    Qigong gefällt mir, da es darum geht die Energien im Wandel zu halten, wie es Wandern oder Radfahren macht.

    Liebe grüsse
    Michael

  25. […] pragmatische Ansatz von markuscerenak.com, Meditation-die 10 häufigsten Fragen auf […]

  26. […] das, was du kannst und weißt, anderen zugänglich machst. Wie ich im letzten Artikel über „Walking Meditation“ geschrieben habe, ist das Vermitteln an andere ein großer Schritt zur eigenen […]

  27. Christina Bösenberg 20. Juni 2016 um 9:22 Uhr- Antworten

    Lieber Markus,
    ich kann 100% bestätigen, was Du schreibst und auch Deine Quintessenz … und ich meditiere seit 25 Jahren täglich. Ein heilsamer Traum, gerade seit die digitale Transformation hier schnell zackig transformiert.
    Ich weise hier jetzt mal nicht auf meine diversen Blog Artikel zum Thema Achtsamkeit, tägliche (Morgen-)Routine oder vor allem Achtsamkeit ind er Wirtschaft hin, aber ich kann Dir ein Buch sehr empfehlen. Vielleicht kennst Du schon „Search inside Yourself“ von Chade Meng Tan (dem ehemaligen Google Ingenieur, der maßgeblich an der Entwicklung von Google News beteiligt war? https://www.amazon.de/Search-Inside-Yourself-Optimiere-Achtsamkeit/dp/3442221137/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1466407262&sr=1-1&keywords=search+inside+yourself
    Darin findest Du fast alle Deine Gedanken wieder plus noch viel mehr Ansätze, Übungen etc. und das mit sehr viel Humor.
    Auf bald, Lieben Gruss Christina http://www.christinaboesenberg.de

    • Markus 21. Juni 2016 um 1:56 Uhr- Antworten

      Danke für die Ergänzungen und Anregungen, Christina!
      Guck ich mir an. Auch Danke im Namen meiner Leserinnen und Leser!
      Lass es dir gut gehen!
      m

  28. Ursula 20. Juni 2016 um 9:55 Uhr- Antworten

    Oh, toller Artikel! Das mit der Meditation probiere ich auch immer wieder, spüre auch sofort die positiven Ergebnisse und schaffe es dann doch nicht, dranzubleiben…

    Vielleicht sollte ich mir auch mal 100 Tage vornehmen. Bisher kommt immer der „Rebell“ in mir zum Vorschein, sobald ich etwas „jeden Tag“ machen will, und der sagt bereits nach wenigen Tagen: Täglich? Pah, mich kann niemand zwingen, ich lasse mir das nicht vorschreiben etc. pp.. und zack, schon ist die Routine wieder unterbrochen….

    Ich bin schon auf die weiteren Artikel zum dem Thema gespannt! Und das mit den 100 Tagen überleg ich mir jetzt mal nochmal… 😉

    • Michel 20. Juni 2016 um 13:47 Uhr- Antworten

      Hallo liebe Ursula,

      ich meditiere nun schon seit vielen Jahren. Ich habe es mir auch so oft vorgenommen, für X Tage zu meditieren oder immer morgens, mittages oder abends zu meditieren. Es hat langfristig erst so richtig geklappt, als ich mich da nicht mehr so eingeschränkt habe.

      Als ich dem Thema Achtsamkeit mehr Einzug in mein Leben gewährt habe, hat es auch mit der Meditation im Alltag so richtig geklappt. Da habe ich plötzlich die Meditation in allem entdeckt, was ich tue. Und von da an musste ich mich nicht mehr an Vorgabe X, Y oder Z halten.

      Ist natürlich nur meine Herangehensweise. Ist für jeden Menschen verschieden.

      • Katharina Kittinger-Sereinig 21. Juni 2016 um 0:59 Uhr- Antworten

        So geht es mir auch. Alles kann Meditation sein. Ich muss mich nicht regelmäßig hinsetzen (auch wenn es eine besondere Qualität hat und ich es sehr mag). Das ist in manchen Lebensphasen gar nicht dauerhaft möglich, trotz aller Disziplin. An erster Linie steht der Schlaf, an zweiter die Bewegung und an dritter die Meditation – für mich.
        Aber ich kann in meinem Tun präsent sein. Über den Alltag bin ich mit der Zeit immer präsenter geworden..

        • Markus 21. Juni 2016 um 1:37 Uhr- Antworten

          Hi Katharina, danke für das Ansprechen von Schlaf & Co, denn dazu kommt bald etwas. Denn das sind Faktoren, die im Hamsterrad leider immer unter den Tisch fallen!
          Lass es dir gut gehen!
          m

      • Markus 21. Juni 2016 um 1:41 Uhr- Antworten

        Hi Michael
        natürlich hat jeder eine eigene Art und Weise. Daher hab ich ganz bewusst diesen Artikel sehr in der Ich-Form gescheiben, weil es eben so sehr subjektiv ist.
        Lass es dir gut gehen!
        m

      • Ildiko 21. Juni 2016 um 8:20 Uhr- Antworten

        Oh ja, das kenne ich auch nur zu gut, wie oft nimmt man sich das vor, für xxTage und dann zieht man es doch nicht durch, jedenfalls passiert mir das auch immer wieder.

        Wobei diese „100 Tage“-Sache find ich nun auch wieder interessant (hatte ich aber auch schon mal 🙂 ). Man kann es ja auch so machen, dass man es sich vornimmt und gleichzeitig für 100 Tage aufschreibt, was einem dabei für Gedanken durch den Kopf gegangen sind, und wenn man am Abend da sitzt und merkt, das man es an dem Tag nicht geschafft hat, kann man aufschreiben, warum man es nicht getan hat.

        Und am Ende hat man dann zumindest die Anzahl der Tage, wie oft nicht und auch das Warum an diesen Tagen nicht. Und wenn öfters „hatte keine Zeit“ kommt, kann man sich überlegen, warum man sich die Zeit nicht nimmt. 😉 naja, meine kleine Überlegung dazu…

        Zum Thema Meditation, es ist erstaunlich, aber in letzter Zeit begegnet es mir immer häufiger, und immer wieder lese ich davon, wie besonders man sich dadurch verändert, die eigene Wahrnehmung anders wird. Es macht mich wirklich immer wieder neugierig, „endlich selbst“ dahinter zu kommen.

        Markus, Michel, habt ihr denn noch spezielle Anregungen, Tipps, wie man am besten anfangen kann?

        Gruß Ildikó

        • Markus 22. Juni 2016 um 0:59 Uhr- Antworten

          Hi Ildikó
          Ich würde vorschlagen: einfach morgens 5 Minuten hinsetzen, Augen schließen und auf den Atem fokussieren. Nicht länger anfänglich. Fokus auf dem Atem und beobachten was in den 5 Minuten passiert. Tag für Tag. Das reicht für den Anfang. Nichts vornehmen, nicht zu lange, damit es nicht zur „ruhig-sitzen“-Qual wird. Ich werde einfach einen Artikel in den nächsten Wochen schreiben, wo ich ein paar Möglichkeiten vorstelle.
          Lass es dir gut gehen!

          m

    • Markus 21. Juni 2016 um 1:54 Uhr- Antworten

      Hi Ursula
      Was sagt der Rebell zum täglichen Zähneputzen oder Duschen? Fühlt er sich da auch gezwungen? 😉
      Lass es dir gut gehen!
      m

      • Ursula 21. Juni 2016 um 18:48 Uhr- Antworten

        Hey,

        also Zähne putze ich einfach deshalb, weil ich mit ekligem Geschmack im Mund aufwache und den weghaben will…ansonsten weiß ich nicht, wie das bei mir mit „täglich“ aussehen würde….ich mag keine solchen Zwänge, und die Dinge, die ich regelmäßig tue, bringen mir einen direkten Vorteil, sonst kann es durchaus sein, ich lass es auch mal weg…aber es „muss“ ja auch nicht für jeden gelten, das mit dem „täglich“ „am Stück“ und so….

        • Markus 22. Juni 2016 um 1:06 Uhr- Antworten

          Hi Ursula,
          vielleicht gehe mal mit dir selbst in Klausur, was es da mit diesem „Zwang“-Denken auf sich hat 😉
          Könnte es sein, dass du dich zwingst, Argumente gegen den Zwang zu finden? 😉 Nein ernsthaft. Nichts muss, wenn dein innerer Moderator gegen das täglich so sehr aufbegehrt, dann nimm dir nicht vor, dass du es täglich machst, sondern entscheide dich einfach jeden Tag aufs Neue dafür.
          Trick 17 mit Selbstüberlistung.
          Lass es dir gut gehen!
          m

  29. Roman 20. Juni 2016 um 10:15 Uhr- Antworten

    Servus Markus:

    Danke für den fokussierten Artikel – Deine Beobachtungen teile ich…auch schon mit anderen Lieben aus meinem Umfeld 🙂

    Und richtig „rockt“ Meditation, wenn Du es morgens und abends tuuuust – wie beim Zähneputzen 🙂

    Sunny cheers, Roman

    • Markus 21. Juni 2016 um 1:53 Uhr- Antworten

      Hi Roman, Meditation muss nicht zu bestimmter Zeit stattfinden, es gibt die formale und die mobile Form. Keine Regeln, keine Vorgaben. Aber ich kann gut verstehen, dass es für dich morgens uns abends rockt, ich habe in meine Abendroutine auch etwas Ähnliches eingebaut…
      Lass es dir gut gehen!
      m

  30. Jens Tell 20. Juni 2016 um 11:35 Uhr- Antworten

    Lieber Markus,
    ein wirklich sehr inspirierender Artikel! Danke, dass Du und an Deinen Gedanken und Erkenntnissen teilhaben lässt. Einige Fragen zu den Meditationen beschäftigt mich.
    Nutzt Du geführte Meditationen und wenn ja immer die gleiche oder unterschiedliche? Was ist wenn ich bei geführten Meditationen nicht die beschriebenen Dinge für mich sehen kann. Ich denke dann, dass die Meditation bei mir nicht funktioniert.
    Wenn man ungeführte Meditationen nutzt, wie kann ich die Gedanken de-fokussieren (früher hätte ich abstellen geschrieben 🙂 ? Kommt das von allein? Bin ich zu ungedultig?
    Auf jeden Fall hast Du mich mit Deinem Artikel angeregt, wieder regelmäßig zu meditieren. Danke!

    • Markus 21. Juni 2016 um 1:51 Uhr- Antworten

      Hi Jens
      zu deinen Fragen:
      Nein, keine geführten, entweder Musik oder nur Geräusche und Loops.
      Geführte Meditationen schränken mich ein, wenn ich mich nicht bestimmten Themen widmen will. Geführte Meditationen sind auch mehr Hypopse oder Affirmationen als es wirklich Meditation ist.

      Zu den wandernden Gedanken: Lass sie wandern, wenn sie wandern. Ziel ist NICHT, dass sie aufhören zu wandern. Ziel ist zu bemerken, dass sie wandern und dann langsam und mit viel Selbstrespekt sie wieder auf den Fokus zurück führen. Es muss nichts „von selbst“ kommen, weil es ja kein Ziel gibt. Ungeduld stellt sich nur ein, wenn du ein Ziel hast.
      Ich werde das noch intensiver erklären in einem der kommenden Artikel.
      Lass es dir gut gehen!
      m

  31. Carlos 20. Juni 2016 um 11:41 Uhr- Antworten

    Ich finde es sehr schön, dass das Thema Meditation vermehrt Beachtung findet und so ein bisher sehr abstraktes, Bild langsam klarer wird. Immer mehr Menschen wird bewusst was Meditation eigentich ist: Ein beeindruckendes mentales Training, mit faszinierenden „Nebenwirkungen“.

    Auch finde ich schön, dass du wirklich schreibst, was du selbst an dir bemerkt hast. Dass macht die Erfahrung greifbarer, als wenn man einfach nur über die crassen Studien liest, wie sich Meditation auf unser Gehirn auswirkt, aber auch auf unsere Gesundheit und unser soziales Miteinander.
    Besonders gefällt mir da in dem Artikel der Punkt „Ziellosigkeit“. Die Kunst einfach zu „sein“, jetzt im Moment, ist so viel Wert und kommt in unserer Leistungsgesellschaft und bei all den medialen Ablenkungen oft zu kurz.

    Deswegen finde ich es schön, dass du dich dem Thema annimmst und bin gespannt auf die Neuausrichtung deiner Seite und zukünftige Inhalte.

    Alles Liebe,
    Carlos

    • Markus 21. Juni 2016 um 1:47 Uhr- Antworten

      Hi Carlos
      danke für deine Anmerkungen. Ich habe schon einiges vorbereitet. Hoffe es gefällt…
      Lass es dir gut gehen!
      m

  32. Lothar 20. Juni 2016 um 11:52 Uhr- Antworten

    Hi Markus, wie schön das du Meditation für dich entdeckt hast! Da ich bereits seit meinem 15.Lebensjahr (und das ist schon eine Weile her) meditiere, der Einstieg begann für mich durch mein Karate-Training. Am Anfang des Trainings meditierten wir für 10 Minuten, auf meine damalige Frage an den Meister: „warum soll ich meditieren“, bekam ich die Antwort.

    Um HIER zu SEIN!

    Es mag viele Gründe geben, um mit dem meditieren anzufangen, nur der Sinn dieser Antwort, hat bis heute und das sind 45 Jahre meines Lebens, nichts an seinem Sinn verloren.

    Es gibt viele Arten der Meditation und jede hat seinen Wert!

    LG Lothar

    • Markus 21. Juni 2016 um 1:57 Uhr- Antworten

      Hi Lothar, danke für deine Ergänzungen. Ja das HIER ist wohl eine der Quintessenzen!
      Lass es dir gut gehen!
      m

  33. Riccarda Larcher 20. Juni 2016 um 12:00 Uhr- Antworten

    Ich habe mich in Deinem Artikel wieder erkannt 🙂 Tägliches Meditieren verändert langsam – zuerst unbemerkt – das Leben. ich stehe jeden Tag 45 Minuten früher auf, was nicht immer leicht fällt. Doch dann meditiere ich zwei Musikstücke lang, anschließend 15 Minuten Yoga. Wenn man über längere Zeit erfährt, wie gut das tut, wird der Widerstand des täglich tun „Müssens“ geringer und geringer…

    Heute morgen habe ich etwas Neues ausprobiert: Ein Musikstück lang, rund 15 Minuten, sage ich innerlich „release“… und sonst nichts. Mache ich morgen wieder, es war phänomenal.

    • Markus 21. Juni 2016 um 1:44 Uhr- Antworten

      Hi Riccarda, ja Mantras sind eine coole Sache. Ich werde mich ohnehin noch mehrere Techniken der Mediation in kommenden Artikeln widmen!
      Lass es dir gut gehen!
      m

  34. Lisa Nickels 20. Juni 2016 um 12:38 Uhr- Antworten

    Servus Markus,

    Du triffst es sehr gut.

    Meditation, das klang auch bei mir vor einem halben Jahr sehr Ommmm mäßig .

    Ich kann über mich sagen – bester Kunde von Abos in jeglichen Clubs! 12 Monate bezahlt für 6 Wochen Anwesenheit! Wenn mich jemand schubbst und mein innerer Schweinehund schläft, der rechte Teufel auf meiner Schulter gerade gut drauf ist, sowie die Sonne scheint, hält meine Motivation ein bisserl an! 7 Wochen!

    Und ich stolperte über eine Meditation Challenge. Machte mit. Hielt durch. Wurde süchtig danach. Bin grantig, wenn ich einmal am Morgen verschlafe und es dann nicht zeitlich schaffe. Bin ausgeglichener, und ärgere mich nicht mehr im Stau – male dann Mandalays!!! …und, und, und. Die Liste wäre hier zu lang.

    Das erste Mal in meinem 52 jährigen Leben, dass ich konsequent etwas durchhalte. Das nichts kostet. Das glücklicher macht. Mich auf jeden Fall gesünder!

    Eigentlich möchte ich jeden bekehren dazu. Die Welt könnte dann ein friedvoller werden.

    Aber dein Umkreis wird merken, dass du dich veränderst . Viele werden dich fragen, was auf einmal so anders an dir ist. Und dann gibst du ihnen mit einem strahlenden Lächeln die Antwort:
    MEDITATION
    So simple. So pure!

    Jeder hat es in der Hand sein leben zu verändern, wenn er es auch wirklich möchte.
    Wie sagte der Dalai Lama einmal: Ich kann dir wie ein Arzt wirksame Heilmittel verabreichen. Einnehmen musst du sie selbst.

    Oder wie ich immer sage – Angels are always welcome.

    Om Shanti Om! – Lisa

    • Markus 21. Juni 2016 um 1:43 Uhr- Antworten

      Hi Lisa
      danke für den Kommentar, super Plädoyer für die Meditation!
      Lass es dir gut gehen!
      m

  35. Nina 20. Juni 2016 um 12:43 Uhr- Antworten

    Hallo Markus,

    Danke für die Einblicke! Ich höre und lese in letzter Zeit sehr viel zum Thema Meditation – es begegnet mir nahezu an jeder Ecke, online und offline. Da kam natürlich irgendwann auch bei mir der Punkt, dass ich es gerne mal versuchen wollte, wenn es so viele positive Ergebnis hervorrufen kann. Aber ich denke, mir geht es da ähnlich wie dir – ich brauche schnell Ergebnisse und das ist wohl auch der Grund, weshalb ich das Meditieren bisher nur „gelegentlich“ und „am Rande“ mal versucht habe… Mit anderen Worten: Dein Beitrag kommt mir gerade sehr gelegen. Ich packe es nun auch endlich RICHTIG an und hoffe, dass ich in 100 Tagen ähnliches berichten kann 🙂

    Viele Grüße aus Berlin!
    Nina

    • Markus 21. Juni 2016 um 1:42 Uhr- Antworten

      Hi Nina
      wünsche dir viel Spaß und: Einfach tun! 😉
      Lass es dir gut gehen!
      m

  36. Mario 20. Juni 2016 um 15:09 Uhr- Antworten

    Sehr interessant. Und Klasse geschrieben. Ich denke, daß Meditation bei vielen falsche Vorstellungen hervorruft. Auch mir fehlt noch der Zugang. Bisher ist Meditation für mich eher theoretisch. In meinem Kopf verankert sind Mönche in Kutten, die der Welt entfliehen und erleuchtet sind durch Meditation. Ich habe erst einmal angefangen, morgens zehn Minuten und länger Gedanken auf ein Blatt Papier aufzuschreiben. Das hilft mir aktuell enorm. Also nicht gleich ran an den Computer und loslegen (obwohl die Energie da ist) sondern erst einmal den Stift nehmen und aufschreiben. Ich nenne das „Pre Meditation“:) Ich möchte mich stärker mit dem Thema Meditation beschäftigen. Dein Artikel/Beitrag kam genau zur richtigen Zeit….

    • Markus 21. Juni 2016 um 1:40 Uhr- Antworten

      Hi Mario
      In Kürze werde ich mich in einigen Artikeln dem „Wie“ der Meditation widmen, damit die Mönchen & Co aus der Birne verschwinden!
      Lass es dir gut gehen!
      m

  37. Simone 20. Juni 2016 um 18:32 Uhr- Antworten

    Hi Markus,
    danke für den schönen Artikel. Mich konnte man früher mit Meditation jagen – im Schneidersitz mit Räucherstäbchen & Co., das war nix für mich. Heute sehe ich das ganz, ganz anders. Es ist wie Riccarda oben auch schreibt, langsam aber stetig verändert sich das Denken und man wird gelassener, achtsamer mit sich und seiner Umgebung und lernt in sich zu ruhen und sich nicht von Gedanken oder Vorkommnissen jeck machen zu lassen. Ich habe letztes Jahr Headspace.com für mich entdeckt. Ich kann das nur jedem empfehlen, der dem Thema ebenso skeptisch gegenüber steht, wie es bei mir der Fall war. Dort wird auf eine sehr moderne Art das Thema Meditation erklärt und behandelt. Es macht richtig Spaß. In vier Tagen ist es soweit, dann habe ich 180 Tage an einem Stück meditiert, immer morgens als erstes vor der Arbeit. Ich hätte nie gedacht, das ich das hin bekomme (*stolz bin 🙂 ) Ich bin inzwischen der Meinung, das jeder meditieren sollte und würde mich freuen, wenn dieses Thema mehr Anklang findet.
    Liebe Grüße & dran bleiben !!
    Simone

    • Markus 21. Juni 2016 um 1:38 Uhr- Antworten

      Hi Simone, dem ist nichts hin zu zufügen, danke für den Kommentar!
      Lass es dir gut gehen!
      m

  38. Michael 21. Juni 2016 um 0:13 Uhr- Antworten

    Danke für diesen Artikel, Markus. Auch ich gehöre zu denen, die Meditation schon länger und seit ein paar Jahren ziemlich regelmäßig betreiben. Ich erlaube mir auch mal (durchaus auch mal zwei, drei Tage), nicht zu meditieren, aber allermeist mache ich es, es ist mir fast ein Bedürfnis.
    Und durch Deinen Artikel wird mir wieder mal bewusst, wie wertvoll Meditation ist. Weil – für mich ist es ja fast schon normal. Ich empfinde keine großen Schritte, keine tollen Aha-Erlebnisse. Aber im Laufe der Jahre und auch schon vorher 😉 verändert sich was. In mir. In meiner Innenwelt, in meiner Umwelt.
    Und wenn es (nur) meine Sichtweise auf die Mitwelt ist… Und die Möglichkeit, die Gewissheit, dass ich jeden Moment innehalten kann. Um Abstand zu gewinnen von dem Hamsterrad der immer wiederkehrenden und ruhelosen Gefühle und Gedanken. Von dieser Möglichkeit zu wissen und sie dann aber auch zu nutzen, das macht im Alltag den Unterschied. Da braucht es Geduld…

    Herzliche Grüße
    Michael

    • Markus 21. Juni 2016 um 1:38 Uhr- Antworten

      Freut mich, Michael, dass der Artikel dich ein wenig erinnert hat, wie gut Meditation tut.
      Lass es dir gut gehen!
      m

  39. Michael von feelinghands.at 21. Juni 2016 um 16:02 Uhr- Antworten

    Hallo Markus,
    danke für den sehr guten Artikel – auch ich meditiere regelmäßig und finde es hat einfach sehr viele positive Einflüsse auf mein Leben:
    -) bin bin entspannter und ruhiger
    -) ich gehe früher und regelmäßiger zu Bett, weil ich ja in der Früh meditieren und nicht schlafen will
    -) ich stehe früher auf und habe schon „mal was erledigt“, was ein positiver Kick für den Tag ist.
    Insofern empfehle ich Meditation immer wieder, das Problem ist nur, dass jeder Mensch so unterschiedlich ist (was ja prinzipiell sehr gut ist!). Daher braucht auch jeder einen anderen Ansatz, um dran zu bleiben…

    Good luck & weiter so!

    Michael

    • Markus 22. Juni 2016 um 1:00 Uhr- Antworten

      Hi Michael
      ja, absolut richtig. Es gibt keine richtige Anleitung. Das passt zum Thema Meditation gar nicht.
      Lass es dir gut gehen!,

  40. Sabine 22. Juni 2016 um 8:57 Uhr- Antworten

    Hallo Markus,

    ich war überrascht, dass Du über Meditation schreibst. Wie schön, dass Du als Meditations-Skeptiker zu dieser Technik gefunden hast!
    Doch in einem Punkt bin ich mit Dir nicht einer Meinung. Es steht Dir natürlich frei, beim meditieren Deinen Gedanken nachzuhängen oder Dich auf ein Thema zu konzentrieren. Meditation im fernöstlichen Sinne meint allerdings genau das Gegenteil, nämlich dieses „den Geist leeren“. Nun wissen wir wohl alle, dass es (fast) unmöglich ist, an „Nichts“ zu denken. Gedanken kommen, Bilder, Erinnerungen … 
    Meditation, die zur „Leere“ führen will, ist für mich recht einfach dadurch einzuüben, dass ich mich auf meine Atmung konzentriere, beobachte, wie der Atem ein- und ausfließt, und wenn die Gedanken abschweifen zur Atmung zurückkehre. Das funktioniert für mich gut. Und nach vielen, vielen Meditationen gibt es für einen winzigen Moment einen Augenblick den Nicht-Denkens. Ganz plötzlich. Einfach so. Das ist so überwältigend schön, dass ich allen Meditierenden vorschlagen möchte, das auszuprobieren. Da passiert etwas, das ich nicht in Worte fassen kann. Mehr als „zur Ruhe kommen“ oder „gelassener werden“.

    Denn auch Meditation ist Übungssache. Und mit zunehmender Übung wird es immer einfacher, den Atem zu beobachten. Und irgendwann hören die Gedanken, Bilder Erinnerung …  auch tatsächlich mal für einen Moment auf. Selbst das Atem-Beobachten hört auf. Die Klarheit dieses Augenblicks ist dann so schön, dass möchte ich dann immer wieder haben. Suchtfaktor 🙂

    Danke für Deinen sehr persönlichen Artikel!

    • Markus 22. Juni 2016 um 16:19 Uhr- Antworten

      Hi Sabine
      danke für deine Ergänzung. Ich denke, das „der leere Geist“ wohl ein Ziel in der klassischen fernöstlichen Meditation ist. Wobei das ja auch dann nur ein Mittel zum Zweck ist, weil es ja dann schlussendlich um die Erleuchtung gehen würde, wenn wir die ganz ursprüngliche Motivation der Meditation uns anschauen. Ich glaube das „Nicht denken“ nicht unbedingt das Ziel sein muss. Denn wir sind Menschen. Denken macht uns aus und unterscheidet uns zu anderen Lebewesen. Es geht meiner Ansicht nach um das Bewusstmachen des Denkens. Denn wir streben nicht alle nach der Erleuchtung im fernöstlichen Sinne. Und ja, wenn immer öfter Stille herrscht ist das schön. Aber wenn durch Meditation Dankbarkeit & Co in unser Bewusstsein kommen, dann kann das meiner Meinung nach nicht falsch sein.
      Lass es dir gut gehen!
      M

  41. […] Defacto jeder hatte ein Morgenritual. Denn (wie schon im Artikel rund um Meditation erwähnt) ist es nicht unerheblich, wie du in den Tag startest. Ein Ritual gibt Sicherheit und […]

  42. […] „Gehen“ begegnete mir immer wieder. Auch bereits bei meiner ersten Berührung mit dem Thema „Meditation“ nämlich die Walking Meditation. […]

  43. […] hast du meine letzten beiden Artikel (100 Tage Meditation, 100 Tage 10.000 Schritte) gelesen und was diese Kleinigkeiten für mich und mein Leben an […]

  44. […] Thema „Meditation“ rückt immer mehr bei mir in den Vordergrund, weil ich einfach für mich und auch für mein […]

  45. Riccarda Larcher 1. August 2016 um 9:42 Uhr- Antworten

    Hallo Markus, selbstverständlich ist das das richtige Meditieren! Für Dich das Richtige!. Ich meditiere nicht nackt :-), auch Räucherstäbchen sucht man bei mir vergebens, aber ich brauche zwei Kerzen, trotz geschlossener Augen. Das ist für mich richtig und der dritte braucht wahrscheinlich wieder etwas anderes.

    Die Menschen sind unterschiedlich und somit ihre Art zu meditieren ebenfalls. Die Puristen machen es sich schwer und grenzen sich ab. auch ok. Wichtig finde ich, dass soviele Menschen wie möglich zu ihrer richtigen Art der Meditation finden, denn genau das macht die Welt zu einem besseren Ort.

    • Markus 2. August 2016 um 10:38 Uhr- Antworten

      Danke Riccarda, ja mit den Kerzen hab ichs auch schon mal probiert. Aber mit offenen Augen. Sehr spannend 😉
      Danke für deine Sichtweise und
      Lass es dir gut gehen!
      M

  46. Michael von feelinghands.at 1. August 2016 um 10:35 Uhr- Antworten

    Hallo Markus,
    danke für deinen Einblick in deine individuelle Meditation. Wie du ja gesagt hast ist es deine Art und jeder sollte seine eigene Art finden. Für den einen ist es Ruhe, für den anderen geführt, der nächste braucht ein Räucherstäbchen, den anderen lenkt der Duft ab.
    Wichtig ist meiner Erfahrung nach nur zu versuchen nichts zu tun – und wenn die Gedanken abschweifen sie liebevoll wieder zurückzuholen, zum Beispiel zur Atmung.

    Noch ein wichtiger Hinweis – der Lotussitz ist für eine gute Meditation ABSOLUT NICHT notwendig, es ist vielmehr eher gefährlich für die Knie (und unangenehm), wenn der Körper nicht für den Lotussitz gebaut ist. Ja, richtig, nicht jeder Körper ist vom Bewegungsradius der Hüfte her geeignet einen Lotus zu machen… also bitte – keinen Lotus, sondern einfach nur bequem sitzen…. das reicht!

    lg
    Michael

    • Markus 2. August 2016 um 10:37 Uhr- Antworten

      Hi Michael, ja das liebevolle zurückholen gehört mittlerweile für mich zu den amüsantesten Faktoren der Meditation. Ich lerne damit wirklich sehr leicht, meinen innere Kritiker zu besänftigen.
      Lass es dir gut gehen!
      M

  47. Sylvia 1. August 2016 um 11:01 Uhr- Antworten

    Lieber Markus,
    ich stehe auf deinen letzten Satz und danke dir für deinen ehrlichen Beitrag.
    Ich meditiere seit Jahren und die Meditation hat sich immer wieder verändert. Sie ist sozusagen mit mir mitgewachsen. So denke ich wird Meditation immer ein bisschen oder so gar sehr individuell sein.
    Ich teile mit dir, das es für mich die wichtigste Tat am Morgen nach dem Aufstehen wurde. Ich würde es gerne noch am Abend vor dem Einschlafen tun, doch das klappt bei mir noch nicht so. Aber ich bleib dran, weil’s
    so gut tut . LG Sylvia

    • Markus 2. August 2016 um 10:35 Uhr- Antworten

      Hi Sylvia
      Meditation ist etwas Großartiges! Und ja ich denke auch sie MUSS individuell sein. btw: Am Abend passt das bei mir auch nicht so richtig 😉
      Lass es dir gut gehen!
      M

  48. Tommy Seawood 1. August 2016 um 11:17 Uhr- Antworten

    Hey Hey,

    cooler Artikel. Meditation ist auch bei mir ein Gamechanger geworden.

    Ich nutze die App 7 Mind für geführte Meditationen. Diese kann ich nur empfehlen.

    Liebe Grüße

    • Markus 2. August 2016 um 10:34 Uhr- Antworten

      Hi Tommy, danke für die Ergänzung!Gibt ja viele Möglichkeiten, die App hab ich auch schon ausprobiert!
      Lass es dir gut gehen!
      M

  49. Spriggel 1. August 2016 um 11:41 Uhr- Antworten

    Lieber Markus
    Danke für diesen Einblick. Es zeigt mir, dass jeder seine eigene Art von Meditation hat.

    • Markus 2. August 2016 um 10:33 Uhr- Antworten

      Immer gerne 😉
      Lass es dir gut gehen!
      M

  50. Markus 1. August 2016 um 13:12 Uhr- Antworten

    Hallo Markus!

    Bzgl. Sitzposition: Ich nutze ein „Schammerl/Schemmel“ aus dem Baumarkt bei dem ich die Strebe zwischen den Holzfüssen entferne. Somit hocke ich darauf, die Beine finden darunter Platz.

    Vielleicht auch für andere Leser eine Idee!

    LG Markus

    • Markus 2. August 2016 um 10:33 Uhr- Antworten

      Danke Markus, für die Ergönzung!
      Lass es dir gut gehen!
      M

  51. Manuela 1. August 2016 um 15:24 Uhr- Antworten

    Hallo Markus

    Du bist Du und daher kommen Deine Artikel ehrlich herüber.

    Ich suche bewusst die Stille oder schaue die Blumen auf meinem Balkon an, schaue in den Himmel und sehe die Wolken und die verschiedensten Vögel vorbeiziehen. Die Vögel haben mittlerweile etwas Vertrauen entwickelt. Es ist schön sie aus der Nähe zu sehen. Sogar die Vogelmutter mit Kind war hier und ich sah den beiden zu, wie die Vogelmutter das laut pfeifende Vogeljunge fütterte.

    Oder ich schaue aufs Wasser und kann sehr schnell relaxen und an Nichts denken, einfach den Wind spüren.

    Wie Du höre ich Natural- und binaureal Sounds. Vielleicht gefällt Dir die Musik von Deva Premal?

    Herzliche Grüsse vom Balkon

    Manuela

    • Markus 2. August 2016 um 10:33 Uhr- Antworten

      Hi Manuela, danke für den Tipp, da muss ich gleich mal reinhören!
      Lass es dir gut gehen!
      M

  52. Peter 1. August 2016 um 18:21 Uhr- Antworten

    Hallo Markus,

    beim Meditieren ohne Kleidung bekommt der Begriff „Räucherstäbchen“ einer Zweideutigkeit gleich. 🙂

    Gruß
    Peter

  53. Tobias K. 4. August 2016 um 23:44 Uhr- Antworten

    Hi Markus,
    tolle Inspiration. Ich wollte auch mit dem meditieren beginnen, nur dachte ich, das wäre eine recht komplizierte Angelegenheit. Du hast gerade das Gegenteil bewiesen. 🙂 Werde ich auch versuchen und den für mich richtigen Weg finden.

    Gruß Tobi

    • Markus 5. August 2016 um 8:42 Uhr- Antworten

      Hey Tobi, danke für den Kommentar- genau das sollte der Artikel auch bewirken. Freu dich auf deinen Weg.
      Lass es dir gut gehen!
      M

  54. […] Tägliche Meditation (auch wenn es am Anfang so scheint, als würde das nichts bewirken oder sogar kontraproduktiv sein. Mehr hier: Wie ich meditiere und 100 Tage Meditation) […]

  55. Elske 14. August 2016 um 22:27 Uhr- Antworten

    Was ich bisher noch nie verstehen konnte: wie genau weiß ich, wann eine, zwei bzw. 5 Min um sind? Ständig Augen aufmachen und auf die Uhr schauen kann ja nicht die Lösung sein… Aber anders scheint mir 2 min wie 20 min. Kannst du mir da weiterhelfen mit einem ultimativen Trick?

    • Markus 15. August 2016 um 21:38 Uhr- Antworten

      Einfach mit dem iPhone minütlich einen Gong 😉
      Lass es dir gut gehen!
      M

      • Michel 2. September 2016 um 2:29 Uhr- Antworten

        Der ultimative Trick kann doch so einfach sein. 😉

        • Markus 2. September 2016 um 11:52 Uhr- Antworten

          😉

      • Viktor 30. September 2016 um 9:47 Uhr- Antworten

        Keine Kritik… ich finde es nur sehr amüsant grade wie hier der Begriff iPhone platziert wird…
        Ist für mich persönlich ebenfalls ein Gegenstand aus dem Hamsterrad… 😉
        Finde es umso wichtiger dass wir unsere innere Uhr wieder finden. Uns weniger auf Uhrzeitgebende Gegenstände verlassen. Das Gefühl für die innere „Uhrzeit“ bekommt man mit der Meditation sehr gut wieder hin. Irgendwann weiß man einfach wann Zeit ist für den nächsten Schritt.

        Schöne Grüße!
        Viktor

        • Markus 30. September 2016 um 10:14 Uhr- Antworten

          Hi Viktor,
          danke für den Hinweis, der zweifellos ein sehr guter ist.
          Meditation ist ein Weg. Auch in der heutigen Zeit die innere Uhr wieder finden ist ein Weg.

          Ich halte aber nichts davon, die heutige Technik zu verteufeln. Wir werden lernen mit den „neuen“ Dingen umzugehen.

          Das iPhone ist ein Werkzeug. Und es liefert uns Nutzen, wie das Rad oder der Buchdruck, die auch mal als verwerflich angesehen wurden.

          Und ja, ich bin zu 100% bei dir, dass die innere Uhr entdecken etwas Großartiges ist. Solange das aber ein unruhiger Hamsterrad-Geist nicht kann, darf er Hilfsmittel benutzen. Sieh es wie die Schwimmflügel für Nichtschwimmer oder Seitenstützen beim Rad, die man auch dann mal weglassen kann.
          Lass es dir gut gehen!
          M

  56. Anna Roth 15. August 2016 um 10:08 Uhr- Antworten

    Super Artikel und Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag! 🙂

  57. Daniel 20. August 2016 um 12:39 Uhr- Antworten

    Hallo Markus, danke für den schönen Artikel. Selber meditiere ich jetzt bereits seit ca. 2 Jahren täglich. Seither hat sich in meinem Leben sehr viel zum Positiven gewandelt. Meine ganze Gefühls- und Gedankenwelt hat sich bereits transformiert. Ich finde deine Anleitung gibt einen sehr guten Einstieg in das Thema. Für meine Motivation regelmäßig zu meditieren hat es mir sehr geholfen mir das Ziel farbenfroh und klar vorzustellen. Mein Ziel ist es durch die Meditation immer mehr innere Ruhe, Zufriedenheit und ein Gefühl der Leichtigkeit in meinem ganzen Körper zu spüren.

    Liebe Grüße

    • Markus 21. August 2016 um 7:50 Uhr- Antworten

      Hi Daniel,
      danke für deine Ergänzungen zum Thema „Ziele“. All das was du schilderst (Ruhe, Zufriedenheit etc) sind angenehme Nebeneffekte der Meditation.
      Lass es dir gut gehen!
      M

  58. Alex Broll 23. August 2016 um 11:46 Uhr- Antworten

    Ein super Einstieg in das Thema Mediation! Vielen Menschen fällt es schwer einfach mal zu atmen. Dein Ansatz gefällt mir sehr. Tolle Infografik, die auch schnell mal ausgedruckt und angeguckt ist, wenn’s mal wieder länger dauert ;-)!
    Liebe Grüße
    deine Alex

  59. Andreas Giermaier 23. August 2016 um 15:51 Uhr- Antworten

    Hi Markus Hast du dich schon mal eines „Mess-Gerätes“ bedient, wie es bspw einer meiner Lieblingsblogger, der Pat Flynn, verwendet? Da bekommst dann bunte Farben Sounds abgestimmt auf deine Hirnströme (die mit einer Art „Helm“ gemessen werden. So eine Art Biofeedback.
    Ich selbst bin vor wohl 15 Jahren erstmals über das NLP an und in die Ericksonsche Hypnose eingetaucht, konnte schon einiges ausprobieren (bis hin zu den legendären GATEWAYs vom Monroe)
    Randnotiz: Spannend, wie wir langsam draufkommen, dass es so ein paar SIMPLE Dinge gibt, die unser aller Leben besser gesünder LEBENSWERTER und uns LIEBENSwerter machen 😉
    vgl dazu auch Arianna Huffingtons Sleep Revolution und generell den Trend, sich von Zwängen lösen zu wollen (den meisten fehlt NOCH der Mut …) .. auch der „Trend“ die Erkenntnis dass tonnenweise Fleisch“produktion“, Zucker und grausige Fette² + krasse chemische Mischungen (fast schon pharmakologisch bedenklich!) im Essen nicht gut sind, zähle ich auch dazu.
    Dein Stichwort #Achtsamkeit passt da, Markus.

  60. […] Einfach, weil sie da sind. Die Liste wäre noch sehr lange erweiterbar. Regelmäßig sind meine Meditationen der Dankbarkeit gewidmet und da bin ich immer wieder aufs Neue erstaunt, wofür ich alles dankbar […]

  61. Elo v. Knorre 2. März 2017 um 9:57 Uhr- Antworten

    Hallo Markus, danke für den spannenden Artikel. Auch ich tue mich schwer mit regelmäßigen Ritualen und vor allem von außen aufgesetzten Regeln! Deshalb bin ich auch auf der Suche, meinen eigenen Weg für Meditation zu finden.
    2 Fragen hab ich:
    – Absolute Stille und dazu dann Entspannungsmusik? Das passt für mich nicht wirklich zusammen. Also du ziehst die Kopfhörer auf um nichts Anderes – außer der Musik (die aber schon) zu hören oder wie?
    – Nackt 15 Min. auf dem Boden sitzen. Frierst du da nicht? Der Gedanke gefällt mir, aber ich würde vor Zittern in keinster Weise an Entspannung denken können…
    Liebe Grüße, Elo

  62. Markus 10. Mai 2017 um 9:28 Uhr- Antworten

    Hi,
    die 5 Minuten Meditation gefällt mir sehr gut, übrigens auch eine schöne Infografik 🙂
    Ich meditiere seit mittlerweile 5 Jahren und möchte nicht mehr darauf verzichten. Das schöne ist eben auch, dass Meditation so vielfälltig ist und nie langweilig wird. Man muss eben nicht in einer bestimmten Position sitzen, es gibt kein richtig und kein falsch und keine Anfänger und Profis. Jede Meditation ist aufs Neue ein Erlebnis, wenn man bereit ist sich darauf einzulassen.
    Gruß,
    Markus

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