Selbstwertgefühl verbessern: Nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich

Das Thema Selbstwertgefühl begegnet dir ständig. Vieles in unserem Alltag, in unserer Gesellschaft ist darauf ausgerichtet: Nämlich auf den Vergleich.

Das „Der hat was, was ich nicht habe“-Denken. Und genau aus diesem Grund, nämlich der „Das will ich auch haben und tun“-Denke, sind wir bereit, uns im Hamsterrad aufzuhalten.

Sei mal ehrlich zu dir: Wie oft schielst du verstohlen zu einem anderen Menschen hinüber und denkst dir:

  • Warum hat er das?
  • Warum kann sie das?
  • Warum hat er es schon so weit gebracht und ich bin noch immer nicht weiter?
  • Warum fällt ihr alles in den Schoß und bei mir ist das so mühsam?

Und wie oft entwickelt sich aus diesem Schielen ein negatives Gefühl des Mangels? Und wie schnell beneidest du dadurch jemanden? Und wie oft keimt dadurch Neid auf?

Das ist kein Vorwurf. Ausnahmslos jeder Mensch ist in Situationen, wo diese Gedanken durch den Kopf schießen.

Wir sind so programmiert. Immer aufschauen, immer jemand suchen, der dich kickt, dich weiterbringt, dich besser werden lässt.

Ich kenne den Einwand, der jetzt kommt:

Aber nein, Markus, das ist kein Neid. Das sind dann eben Vorbilder, denen man nacheifert. Gegen Vorbilder-Haben ist doch nichts einzuwenden!

Selbstwertgefühl und das Problem mit Vorbildern

Brechen wir es mal gemeinsam runter. Was bedeutet es, ein Vorbild zu haben? Distanziert und von außen betrachtet ist ein Vorbild jemand, der besser ist, weiter ist, der etwas kann, hat, tut, weiß und du nicht. Jemand, wo du dir denkst:

„Das will ich auch“

„So will ich auch sein“.

Das führt zu zwei Problemen.

Erstens:

Du sagst unbewusst zu dir selbst:

Ich bin nicht so, wie ich sein sollte. Mir fehlt etwas.

Du machst dich klein, mangelhaft, unvollkommen. Kleines Detail am Rande: Dadurch entwickelt sich auch unser Konkurrenz-Denken. Du denkst, dass das, was du tust, nicht gut genug ist.

Du nimmst Vorbilder so als vollkommen an, dass du abkupferst. Auch ich war dort. Auch ich habe diese Fehler gemacht. Indem ich mich zu viel darum gekümmert habe, was andere tun und was andere erfolgreich macht.

Ich habe viel aus dieser Denke gelernt und meine Konsequenzen daraus gezogen.

Denn dadurch tust du Dinge, die nicht aus dir kommen, die nicht du sind, sondern die eine Reaktion sind. Eine Reaktion auf das, was andere tun, was andere erreichen, was andere sind. Somit ein siegessicherer Weg, unauthentisch zu sein.

Zweitens:

Du erkennst die Unterschiede zwischen dir und dem Vorbild. Du vergleichst dich mit dem Vorbild und misst ganz genau, was dir noch fehlt, um auch so zu sein.

Sorry, aber das geht einfach nicht. Willst du wirklich GENAUSO sein?

Denn das Ding mit dem Vorbild hat einen erheblichen Nachteil.

Es funktioniert nicht. Denn dein Selbstwertgefühl wird dadurch im Mitleidenschaft gezogen. Und zwar gehörig.

Denn um vergleichen zu können und dann „auch das zu haben“, müsstest du gleich sein.

Also gleiche Eltern, gleiche Erziehung, gleiche Freunde, gleiche Ausbildung, gleiches Aussehen, gleiches Denken, gleiches, gleiches, gleiches.

Und selbst wenn all das gleich wäre (was extrem unwahrscheinlich ist), bist du noch immer nicht gleich. Weil dein Vorbild dein Vorbild ist. Und du bist du.

Reinhard Sprenger hat in seinem sensationellen Buch „Die Entscheidung liegt bei dir“ (mein erklärtes Lieblingsbuch – kommt noch weit vor der „4-Stunden-Woche“ und dem ganzen anderen neumodischen Zeug) einmal geschrieben:

Der Tod jedes Glücks ist der Vergleich.

Zufriedenheit mit dir und mit dem, was du hast und bist, verschwindet auf der Stelle spurlos, wenn der Vergleich auf den Plan kommt.

Wie schon oft erwähnt, geht es im Hamsterrad nämlich um Leistung.

Ich habe dir dazu auch ein Video gemacht:

Die andauernde Alltags-Challenge und der falsche Motivationfaktor „Status“

Mit dem Leistungsdruck, den wir uns selber durch diese Vergleiche machen, ist es nicht getan. Ein mindestens genauso wichtiger Faktor ist das, was andere über dich denken.

Zum Beispiel sind wir, was unsere Freizeitbeschäftigungen angeht, stets im Wettbewerb mit anderen.

Facebook ist ein sehr gutes Beispiel dafür.

Warum posten Menschen ihren jeweiligen Status? Warum geben sie an, wo sie gerade sind, was sie gerade tun und vieles mehr?

Es gibt nur einen einzigen Grund: Bestätigung.

Sie wollen damit ihr Selbstwertgefühl steigern. Facebook funktioniert deswegen so großartig, weil es zwei wichtige Bedürfnisse des Menschen befriedigt.

Das Bedürfnis sich mitzuteilen und das Bedürfnis gehört zu werden. Wer auf Facebook etwas postet, möchte, dass es andere sehen.

Und noch viel mehr will man Anerkennung. Indem die „Freunde“ auf „Gefällt mir“ klicken, kommentieren oder teilen.

Um nichts anderes geht es. (Mehr Tipps rund um das Thema findest du hier, bei den Kollegen der Karrierebibel)

Eines steht fest: Das ist kein neuer Trend, er hat nur eine außergewöhnliche Ausformung durch Facebook bekommen. Menschen tun Dinge (vor allem in ihrer Freizeit), um ein „Schulterklopfen“ von anderen zu ergattern.

Spannend ist, dass viele für die Freizeit oftmals Geld ausgeben, das sie nicht haben, um Menschen zu beeindrucken, die sie nicht mögen.

Und um entertainmenttechnisch die Nase vorne zu haben und freizeitmäßig den anderen zu übertrumpfen, wird nichts unversucht gelassen.

„Man gönnt sich ja sonst nichts“ oder „Das hab ich mir verdient nach den ganzen Strapazen“.

Für mich hat das alles wenig mit „Lass es dir gut gehen“ zu tun, sondern mit „Ich möchte auch zeigen, was ich kann und bin“.

Somit am Ende des Tages wieder ein Vergleich.

Jetzt werden sich vielleicht einige denken:

Aber durch den Vergleich, durch Vorbilder und Role-Models entwickelt sich für mich die Energie, ins Handeln zu kommen. Wenn andere besser sind, dann motiviert mich das.

Die Fremdmotivation

Das Thema wäre einen eigener Blogartikel wert und wird es wohl auch in Kürze werden.

Für heute stelle ich einfach die Frage:

Ist es gut, wenn es Impulse von außen braucht, damit du handelst?

Unter Impulse von außen verstehe ich die ganze Range: Von Kritik und Feedback über Motivation bis hin zu Lob und Belohnung.

Ich möchte hier keine Antwort geben. Vielleicht gibt sie dir dein Unbewusstes gerade selbst.

Nur was ist der Weg aus dem Echtzeit-Instant-Dauer-Vergleichs-Challenge-Konkurrenz-Ding?

Das Ende des Konkurrenzdenkens: Der eigene Maßstab und unvergleichlich sein

Einfach mal kurz innehalten und dir klar werden:

Mich gibt’s nur einmal.

Somit kann alles an Vergleichen nur ein Irrtum sein.

Ich verrate jetzt hier in diesem Blogartikel ein großes Geheimnis:

All das, was ich tue, ist nicht neu. Egal ob Blog, Podcast, eBook, eKurs, Coaching, Seminare & Co:

There is nothing new under the sun.

Es geht nicht darum, das Rad neu zu erfinden. Es geht nicht darum, die ultimative Idee zu haben, die niemand davor hatte. Es geht nicht darum, die perfekte Marktnische zu finden, wo noch niemand vorher war.

Und es ist egal, ob wir von Business-Themen sprechen, von zwischenmenschlichen Beziehungen oder von ganz persönlichen Themen.

Es geht überall darum, den „normalen“ Dingen seinen eigenen, ganz individuellen Stempel aufzudrücken. (Das Angenehme: Dein Selbstwertgefühl wir da gleich mit gestärkt. Quasi als Nebeneffekt)

Unvergleichlich zu werden.

Ein Einzelstück.

Ein Unikat.

Lass es dir gut gehen!

sig

P.S.: Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Ehrlichkeit das Leben einfach macht.

2017-04-26T15:40:04+00:00 13. Dezember 2016|Berufung & Erfüllung|32 Kommentare

32 Kommentare

  1. Emanuela 20. Oktober 2014 um 9:52 Uhr- Antworten

    Hallo Markus … du hast die Nägel auf den Köpfen getroffen ☺… ich wünsche dir einen super Urlaub …

    • Markus Cerenak 22. Oktober 2014 um 9:21 Uhr- Antworten

      danke emanuela!
      Lass es dir gut gehen!
      m

  2. Sonja Fuchs 20. Oktober 2014 um 10:26 Uhr- Antworten

    Lieber Markus,

    Ich bin begeistert von deiner konsequenten Sichtweise der Dinge in diesem komplexen Leben. Du formulierst verständlich und ohne lästiges Chichi und bla bla.
    Vielen Dank dafür !!!

    Herzliche Grüße
    Sonja

    • Markus Cerenak 22. Oktober 2014 um 9:21 Uhr- Antworten

      danke, sonja. das feedback freut mich sehr!
      lg m

  3. Barbara 20. Oktober 2014 um 11:19 Uhr- Antworten

    Hallo lieber Markus,

    heisses Eisen, heisses Thema: Neid.
    Von mir kann ich sagen, ich bin, zum Glück, neidfrei. Ein paar Dinge sind mir wichtig, die zieh ich auch durch, die motivieren mich tatsächlich, da hängt das Herz dran. Im Übrigen denke ich: Jeder, der evt. etwas hat, das ich nicht habe, aber vielleicht auch gern hätte, hat dafür sicher schon einen angemessenen Preis in diesem Leben bezahlt. Das ist einfach so. Man kriegt nie alles. Und nie nur das Gute, ausschließlich und ungefiltert. Von daher ist Neid schlicht dumm.

    Aber Vergleichen zieht ‚runter und macht traurig. Das fing schon in der Schule an. Klappte was nicht, kam mein Vater oder kamen Lehrer mit dem (sicher gut gemeinten) Spruch: Die anderen könnens doch auch. Das wirkt bis heute auf mich wie eine eisig kalte Dusche. Anstatt mich zum Handeln und zu neuen, weiteren Leistungen zu motivieren, verkröche ich mich dann am Liebsten ins Bett, Decke übern Kopf, Abmeldung von den täglichen Herausforderungen. Vergleich und Wettbewerb sind die Dinge, die offenbar alles am Laufen halten (außer mir). Mit Vergleich, „Auslese“ und Wettbewerb werden Kinder schon in der Schule konditioniert und gestriezt. Als ob es nichts Wichtigeres gäbe. Umso schwerer, da später wieder herauszufinden, die eigenen Stärken zu finden, die eigenen Schwächen zu akzeptieren und es sich mit all dem GUT gehen zu lassen, wie Du schreibst: So bin ich, und es passt für MICH. Und nur damit lässt es sich leben.

    • Markus Cerenak 22. Oktober 2014 um 9:13 Uhr- Antworten

      hi barbara, danke für deine umfangreiche ergänzung und den einblick in deine sichtweise. eine bereicherung für das thema.
      Lass es dir gut gehen!
      m

  4. Ivana 20. Oktober 2014 um 11:33 Uhr- Antworten

    Guter Artikel Markus, aber…;-)
    Ich denke, für viele bist Du auch ein Vorbild, wie gehst Du damit um?
    Und wenn Du hier Tipps gibst, wo siehst Du die Grenze? Viele wollen auch dahin, wo Du bist, nämlich erfolgreich aus dem Hamsterrad und befolgen Deine Tipps. Sollen wir das bleiben lassen und uns alles selbst hart erarbeiten? Ich sehe es so: Manche Dinge sprechen mich an und ich übernehme sie, passe sie ggf. an. Manche passen nicht, wie z.B. keine Drop Downs bei der Navigation und ich lasse es. Wie siehst Du es und Deine Antwort auf die Fragen oben interessieren mich 😉
    PS: Als ich meine Arbeitszeit reduziert habe, waren auch alle neidisch 😉 Da ist die Frage, was ist wichtiger, Kohle oder Lebensqualität 😉

    Viele Grüsse,
    Ivana

    • Markus Cerenak 22. Oktober 2014 um 9:12 Uhr- Antworten

      hi ivana, genau aus diesem grund habe ich den artikel geschrieben. es geht darum etwas „eigenes“ zu machen. und ich wollte damit sagen, dass das heute nun wirklich nicht leicht ist 😉
      lg m

  5. Christina 20. Oktober 2014 um 13:06 Uhr- Antworten

    Hallo Markus,

    mein erster Impuls: Du hast absolut Recht, wir vergleichen uns ständig und wie so oft ist vielleicht das Maß entscheidend. Zuviel Vergleich ist wohl selbstzerstörerisch und in jedem Fall kostet es wertvolle Zeit. Auch bei diesem Satz war ich noch ganz bei Dir:

    „Ist es gut, wenn es Impulse von außen braucht, damit du handelst?“
    (Ich deute den Artikel mal als ein „Nein“ auf diese Frage)

    Dann kam der Schluss:

    „Du brauchst eine kleine Sammlung an Inspirationen und den sprichwörtlichen kleinen Tritt, um dein Hamsterrad zu verlassen?“

    Wie jetzt? 😉

    Sehr schöner Artikel eines internalen Autors an externale Leser so nach dem Motto: Höre was ich sage: Höre nicht auf andere! Aber wenn Du einen Tipp brauchst… 😀

    Verwirrt mich in der Struktur. Ein wenig.

    Absolut klasse und auf jeden Fall einzigartig, Markus. 🙂

    Liebe Grüße
    Christina

    • Markus Cerenak 22. Oktober 2014 um 9:11 Uhr- Antworten

      danke christina für dein feedback, ja ich weiß, dass war keine leichte kost dieser artikel. muss aber meiner meinung nach auch mal sein 😉
      Lass es dir gut gehen!
      m
      p.s. bis bald – persönlich 😉

      • Christina 22. Oktober 2014 um 16:16 Uhr- Antworten

        Ja, darauf freue ich mich schon sehr! Bis bald 🙂

  6. Jahn 20. Oktober 2014 um 13:36 Uhr- Antworten

    Hi Markus,

    heute morgen erst saß ich mit meinem kleinen Bruder im Auto und er erzählte mir etwas von einer Reality-TV-Show, die er regelmäßig sieht.
    Als ich ihm daraufhin sagte, dass ich so etwas nicht schauen würde, weil ich nichts davon habe erwiderte er, dass es doch gut und wichtig sei, zu sehen, wie schlecht es anderen geht, um zu sehen, wie gut es einem selbst doch eigentlich geht. Weiterhin fragte er mich, ob ich nicht denke, dass mir das ab und zu helfen würde, da ich doch auch manchmal mit meinem Job und vielen anderen Dingen in meinem Leben unzufrieden bin.
    Ich erklärte ihm darauf, dass es mein Leben nicht verändert, wenn ich sehe, dass es anderen schlecht geht. Dadurch wird mein eigenes Leben nicht besser oder schlechter. Das Einzige, was mir dabei helfen kann mein Leben zu verbessern bin ich selbst, wenn ich etwas dafür tue, dass es so werden kann, wie ich es gerne hätte. Genau das versuche ich in der Zeit zu machen, in der viele andere vor der Glotze sitzen, um sich vom Fernsehprogramm einreden zu lassen, dass sie nicht mehr aus sich machen müssen, da es bei anderen ja noch deutlich schlimmer aussieht.
    So entbrannte eine wilde Diskussion über genau das Thema Vergleiche mit anderen, welches du lustigerweise genau jetzt in deinem Blog thematisierst.

    Wie so oft habe ich auch diesen Artikel sehr gern gelesen und kann Dir hier nur zustimmen. Wenn man sich laufend mit anderen vergleicht kann man niemals sein wahres Selbst voll entfalten. Wenn man immer versucht, wie sein Vorbild zu sein, wird man niemals über dieses Vorbild hinauswachsen können.

    Viele Grüße
    Jahn

    • Markus Cerenak 22. Oktober 2014 um 9:20 Uhr- Antworten

      hi jahn, danke für diese kurze story…. fernsehen habe ich schon recht lange aus meinem alltag verbannt. vor allem das „reale“ ;-9
      Lass es dir gut gehen!
      m

  7. Peter Schilling 20. Oktober 2014 um 15:30 Uhr- Antworten

    Hallo Markus,

    Vielen Dank für den tollen Artikel!
    Er hat mich sehr zum Nach- und Umdenken bewegt.

    Leider akzeptiert der ‚Ich meine es ernst‘ Button meine EMail-Adresse nicht?!
    Ich bin aber sehr an dem Exit-Paket interessiert.

    Schöne Grüße,

    Peter

  8. Birgit 20. Oktober 2014 um 17:15 Uhr- Antworten

    Hallo Markus,

    danke für diesen inspirierenden Artikel – ich selbst würde für mich noch einen Schritt weitergehen. Erst wenn Du die Anerkennung von anderen nicht mehr brauchst kannst Du Dein eigenes Ich voll entfalten und leben.
    Für mich war diese Erkenntnis absolute Befreiung und Durchbruch in meinem eigenen Denken zugleich.

    Herzliche Grüße
    Birgit

    • Markus Cerenak 22. Oktober 2014 um 9:19 Uhr- Antworten

      hi birgit, danke für die ergönzung!
      Lass es dir gut gehen!
      m

    • Lothar 22. Oktober 2014 um 11:36 Uhr- Antworten

      Hallo Birgit, für Dich selbst ist es gut die Anerkennung anderer nicht mehr zu benötigen, nur für das was Du machst, brauchst Du die Anerkennung anderer, ansonsten hast Du keinenen Erfolg?

      LG Lothar

  9. Andreas 21. Oktober 2014 um 8:09 Uhr- Antworten

    Hallo Markus,

    vor ca. einem Jahr bin ich im Internet bei meiner Recherche zu den Themen Erfolg, Zufriedenheit, Entwicklung, work-life-balance etc. über Dich gestolpert und war fasziniert. Diese Faszination ist bis heute ungebrochen. ABER es gab ein deutliches Tief. Nach ein paar Wochen war ich der Meinung ich hätte Dich „durchschaut“ und fand keine Gemeinsamkeit mehr zwischen meinem Weg und Deinen Gedanken. Ich habe daraufhin das newsletter gekündigt und Dir meine Meinung gegeigt (ist wahrscheinlich im Mülleimer gelandet – würde ich verstehen, denn der Ton war unfreundlich weil ich vieles falsch verstanden oder falsch gedeutet habe). ZUM GLÜCK war da noch ein Funken der Anfangsfaszination und ich konnte es mir nicht verkneifen wenigstens jeden Montag mal bei Dir reinzuklicken. Und siehe da: ich habe mich, vielleicht auch dank Deines blogs, weiterentwickelt, verstehe manches anders, bin offener und sehe meinenWeg und Deine Gedanken aus einem neuen Blickwinkel – und der bringt das ganze wieder zusammen und mich damit vorwärts.
    Danke Markus für diese Entwicklung, diese Faszination, diesen Spaß, den Input den Antrieb

    • Markus Cerenak 22. Oktober 2014 um 9:18 Uhr- Antworten

      hi andreas
      danke für diese zeilen. ich kann gar nicht viel mehr dazu sagen, als das sie mich wirklich freuen. es geht darum, dass alles im leben seine zeit hat und auch seine zeit braucht. wünsche dir alles gute!
      lg m

  10. Lothar 21. Oktober 2014 um 10:58 Uhr- Antworten

    Hallo Markus, liebe Leser/in,

    das mit dem Neid ist sicher ein sehr interessantes Thema, vor allem behauptet jeder „ach, ich bin nicht neidisch“. Ich mag es auch nicht, mich hat es immer schon gestört wenn jemand besonders neidisch ist. Doch sind wir mal ganz ehrlich, und wenn es nur zu sich selbst ist, wer kann sagen dass er/sie nie neidisch ist?

    Das Themen, vergleichen, Vorbild ist für mich eine Möglichkeit der Motivation, dass mir zeigt dass es möglich ist, etwas besonderes zu schaffen, zu tun und es zeigt dass es möglich ist. Nur, ich muss ja nicht das gleiche tun, denn ich mache „mein Ding“, denn ich weis dadurch dass es möglich ist an mein Ziel zu kommen.

    Sehr oft versuchen Drittbrettfahrer etwas zu kopieren, meist mit wenig Erfolg, denn das Original bleibt das Original, z.B. nur der Preis macht oft den kleinen Unterschied, dass ist auch gut so, denn es ist ja nur eine Kopie.

    Ich beschäftige mich gerne mit diesen Themen, denke gerne nach, beobachte andere und siehe da, wir sind alle sehr ähnlich veranlagt, nur mit kleinen Abweichungen, was uns einzigartig macht. Deshalb, gilt es zu sagen: Du bist „OK“ und ich bin „OK“, und wie Markus so schön sagt, lass es Dir gut gehen!

    LG Lothar

    • Markus Cerenak 22. Oktober 2014 um 9:10 Uhr- Antworten

      hi lothar, danke für deine ergänzung. ich weiß, dass dieses thema kein einfaches ist. schon gar nicht für einen kurzen blog-artikel, daher sind alle betröge dazu sinnvoll. danke dir!
      Lass es dir gut gehen!
      m

  11. Sylvia+Grotsch 21. Oktober 2014 um 18:59 Uhr- Antworten

    Ich habe kein Problem damit, dass ich „Vorbilder“ hatte und immer noch habe. Für mich hat das nichts mit „ich-schneide-schlechter-ab“ zu tun, auch nichts mit Neid oder Konkurrenz. Ich habe von meinen Vorbildern sehr viel gelernt – und bin meinen doch meinen eigenen Weg gegangen. Wen ich mir zum Vorbild nehme, zeigt mir nur, was in mir noch entfaltet werden will – auf meine Weise, ohne den anderen zu doublen.

    LG Sylvia

    • Markus Cerenak 22. Oktober 2014 um 9:09 Uhr- Antworten

      hi sylvia, super, dass du das für dich so kannst. damit – so glaube ich – bist du aber eher ein einzelfall 😉
      lg m

      • Sylvia+Grotsch 23. Oktober 2014 um 13:45 Uhr- Antworten

        Ich halte es wie du:

        Ich lerne nur von Menschen, die das, was ich können/wissen/tun möchte, bereits erreicht haben. Ich will aufschauen. Ich will, dass jemand dort ist, wo ich hin will. Und nicht neun Bücher gelesen hat und daraus ein zehntes gemacht hat.

        (Zitat Cerenak).

        Ich glaube, das ist doch gar nicht so selten?

  12. Petra 21. Oktober 2014 um 19:55 Uhr- Antworten

    Lieber Markus,
    einfach mal danke:)
    Bin in den Anfängen der „Onlineexistenz“, und fühlte mich gerade etwas hin und hergerissen vor lauter Input, hatte eben entschieden, jetzt ist Schluss mit schaun, wie’s andere machen, da verlier ich ja MICH!
    und wie die kleine Bestätigung aus dem Universum:) les ich deinen Newsletter!
    Also, danke, mehr davon.
    und ich freu mich schon auf deine nächsten Texte – du machst einen echt coolen Job!!!
    Relaxte und motivierte Petra grüßt dich:)
    und lass es dir gut gehn :):) an der Sonne

    • Markus Cerenak 22. Oktober 2014 um 9:17 Uhr- Antworten

      danke petra!
      lg m

  13. Alex 23. Oktober 2014 um 11:35 Uhr- Antworten

    Hallo Markus,

    ein toller Artikel – vielen Dank! Du hast das Thema sehr plausibel auf den Punkt gebracht. Was mich hin und wieder beschäftigt, ist die negative Reaktion von Mitmenschen, auf die Leistungen anderer, also andersrum, vielleicht „Neid von außen“. Egal, ob neuer Job, gelungene Essenseinladung, Urlaub oder glücklich sein. Abhängig von der Reaktion und Person erspare ich mir oft Rechtfertigungen, manchmal ignoriere ich die Meldungen und hin und wieder ägere ich mich, weil ja idR ein Aufwand dahinter steckt (und wenn es ein Glücksfall ist, warum nicht :-)). Wie gehst du damit um?

    Liebe Grüße!

    • Markus Cerenak 7. November 2014 um 8:24 Uhr- Antworten

      hi alex
      manchmal gilt für mich diesbezüglich „nicht mal ignorieren“ 😉
      geht aber klarerweise nicht immer…
      lg m

  14. Birgit 24. Oktober 2014 um 14:39 Uhr- Antworten

    Hallo Urlaubsmarkus…;-)

    Danke für diesen Artikel, der mich wieder mal massiv daran erinnert hat, dass ich ein UNIKAT bin und auch sein will!

    Es hat eine Weile gedauert, bis ich das verstanden habe, merke heute jedoch recht schnell, wenn ich mich zu weit von MIR entferne, dann geht es mir schlecht. Also zurück zum UNIKAT und es klappen plötzlich wieder Dinge, die vorher schwierig waren.

    Warum ich allerdings immer mal wieder ‚zurück falle‘ versuche ich noch zu erforschen. Es bleibt spannend.

    Weiter so mit dir und deinem Blog – ich freue mich immer über ‚Post‘ von dir.

    Ciao
    Birgit

  15. Kiwi 22. November 2015 um 15:20 Uhr- Antworten

    Vielen Dank, lieber Markus, für dieser Erinnerung. Die Erinnerung an unsere eigene Größe und unser eigenes Können. An unsere Unverwechselbarkeit und Einzigartigkeit.- Es wird Zeit, dass wir uns dessen bewußt werden…und es nicht im nächsten Moment wieder vergessen…Und dafür sind Artikel wie diese so unglaublich wertvoll!

    Herzliche Grüße,

    Kiwi

  16. Lothar Miethe 14. Juni 2016 um 7:26 Uhr- Antworten

    Lieber Markus, es gibt nur sehr wenige Seiten mit guten Inhalten für Leute, die mehr vom Leben erwarten als Arbeit und Konsum. Deine Seite nimmt dabei einen besonderen Platz ein, denn hier erhält man etwas Unbezahlbares: Du bietest hier so viel wertvolle Informationen für Menschen, die ihren Weg gehen wollen – oder eben noch danach suchen. Das Ganze präsentierst Du auf eine so persönliche und sympathische Weise – klasse. Auch mich bringt das weiter, weil ich vieles für meinen eigenen Blog übernehmen kann.

Hinterlasse einen Kommentar

Inspiration, Zufriedenheit und Lebensfreude:  Hole dir meine 14 Glücksgesetze!