Selbstzweifel überwinden: 5 schlichte Möglichkeiten, wie du mehr an dich glaubst.

Kannst du deine Selbstzweifel überwinden? Es gab eine Phase, da gehörten Selbstzweifel wie selbstverständlich zu meinem Alltag. Kennst du das? Wenn du nach eine Entscheidung ewig rumgrübelst ob es das richtige war?

Oder wenn neue Herausforderungen auf dich warten, dass du stets als erstes im Kopf hast: Was mache ich, wenn ich scheitere?

Das traurige an Selbstzweifel ist, dass sich sich leider nur allzu oft als wahr erweisen. Nämlich weil du mit deiner Denkweise die negative Entwicklung quasi magnetisch angezogen hast.

Klar ist eines: Du kannst aktiv gegen deine Selbstzweifel ankämpfen. Mit der richtigen Einstellung entwickelst du nicht nur bessere Fähigkeiten, wenn es darum geht, Entscheidungen zu treffen, sondern dein Selbstwertgefühl baut sich Schritt für Schritt auf.

Versuche einfach mal diese schlichte Schritte um deinen inneren Kritiker ein wenig in die Schranken zu weisen und durch mehr Selbstvertrauen deine Selbstzweifel loszuwerden:

Selbstzweifel überwinden: die 5 Strategien:

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Das ist überhaupt eine der wichtigsten Fähigkeiten in allen Lebensbereichen. Kurz mal innehalten und die Lage checken.

Reflektiere woher die Selbstzweifel kommen und welche Ereignisse in der Vergangenheit diese auslösen. Denn Selbstzweifel kommen einfach daher, dass du mal bei irgendetwas gescheitert bist und du denkst, das sich das einfach immer wieder wiederholt.

•Bist du gut darin, dich selbst runter zu machen? Vielleicht wiederholst du einfach nur unterbewusst ein negatives Mantra, dass dich davon abhält einen Schritt nach vorne zu machen und die Selbstzweifel in dir weiterhin lodern lässt, wie ein Lagerfeuer, dass über Nacht nicht ausgehen soll.

Negative Glaubenssätze  wie „Ich kann das nicht“ oder „Ich bin nicht gut genug“ spuken dabei immer in deinem Kopf rum? (Lies mehr in meinem Artikel über „Negative Glaubenssätze“)

•Wenn das nächste Mal diese Sätze in dir aufkommen, stelle dir die einfach Frage:

„Ich das gerade wahr, was ich denke? Stimmt das wirklich oder glaube ich das nur?“

•Und dann beginne einfach mit der Selbstüberlistung, in dem du diese negativen Glaubenssätze ins positive umformulierst. Du wirst dir jetzt denken: Das wird nicht so einfach funktionieren…

Erstens: Stimmt das, wenn du das von Anbeginn bereits denkst und zweitens ist dieser Gedanken anfänglich genauso wenig war, wie du falschen und negativen Glaubenssätze die momentan in deiner Birne sind.

Wenn also beide Glaubenssätze (die positiven und die negativen) momentan nicht wahr sind, warum sich nicht einfach für die positiven entscheiden?

Sei mal nett zu dir

Immer dann, wenn wir uns unsicher fühlen, sind wir gleichzeitig ein wenig böse auf uns selbst.

Denn es zeigt dir ja, dass du etwas nicht kannst, bei etwas unsicher bist oder dein Perfektionismus nicht umsetzbar ist.

Diese Strategie bringt aber nix. Eher das Gegenteil. Wenn du böse mit dir selbst bist, wirst du noch unzufriedener und die Selbstzweifel beginnen sich zu potenzieren.

Du beginnst für dich selbst einen Teufelskreis, wo es immer schwieriger wird, rauszukommen.

Die Tatsache, dass du Fehler machst, unsicher bist oder etwas noch nicht kannst, macht dich nicht zu einem schlechten Menschen.

Es macht dich einfach zu einem Menschen.

Sei lieb zu dir und erlaube dir alle diese kleinen und großen Makel.

Geh von der Tatsache aus, dass du ohnehin besser werden willst und besser werden wirst. Alleine dass du diesen Artikel jetzt liest, beweist, dass du Interesse an Veränderung und deiner persönlichen Weiterentwicklung hast.

Sei also geduldig und lasse dir Zeit besser zu werden. Nicht sofort alles perfekt zu tun und zu können ist eine Tatsache.

Genauso wie die Sonne morgens aufgeht und Dinge wegen der Erdanziehungskraft zu Boden fallen ist es eine Tatsache, dass du und ich nicht in allem gut sind.

Aber in vielem gut werden können. Wenn du Geduld hast.

Und dich lieb hast.

Mache Eine Liste.

Nimm Ein Blatt Papier zur Hand und teile es in zwei Spalten.

Verbindet man alles auf, woran du zweifelst, alle Gedanken, wo sich Unsicherheit breit macht.

Rechts schreibst du alle Fakten aus, die diese Zweifel theoretisch widerlegen können. Es muss nicht mal wirklich und wahrhaftig widerlegt werden. Es reicht, wenn du siehst, das es Möglichkeiten gibt, das Ganze anderes zu sehen.

Zum Beispiel bekommst du eine neue Aufgabe im Job und du denkst dir „Keinen Plan, wie ich das machen soll. Noch nie gemacht.“, dann kannst du auf der rechte Seite anführen: „Ich habe diese Aufgabe bekommen, weil man sie mit zutraut, weil ist eine schnelle Auffassungsgabe haben und weil ich immer alles zuwege bringe.“

Du wirst erstaunt sein, wie viele positive Argumente sich finden werden. Sollte die positive Seite dennoch zu kurz sein, denke über alle deine Talente und Fähigkeiten nach. Frage vielleicht sogar deine Partnerin/deinen Partner und Freunde über dich und deine Skills aus.

Schreibe dir einen Brief.

Schreibe einen Brief an dich. Darin beschreibst du so ausführlich wie möglich all deine positiven Eigenschaften und alle Erlebnisse, wo du bei neuen Herausforderungen und Hürden als Sieger hervorgegangen bist.

Sei ruhig überschwänglich und spare nicht mit Eigenlob. Das macht Spaß, glaube mir. Und es motiviert dich ungemein. Zeigt es dir doch, wie gut du bereits in vielen Dingen des Lebens bist und was schon alles auf deinem Weisheitskonto steht.

•Dir selbst zu schreiben klingt vielleicht anfänglich ein wenig komisch, du wirst aber bald merken, was es dir bringt.

Viele unklare Gedanken nehmen Form an, vieles was bis jetzt nicht eindeutig war, wird klar und vieles was du bis jetzt noch nicht bedacht hast, kommt als positive Fähigkeit zum Vorschein.

Bade ruhig ein wenig in Eigenlob. Niemand erfährt davon. Vergiss nicht diesen Brief in einer schönen Mappe oder ähnlichem aufzubewahren und lies ihn regelmäßig.

Mache ein Komplimente-Verzeichnis.

Achte auf all die positiven Dinge, die andere Menschen zu dir sagen und schreibe sie auf. Natürlich gemeinsam mit der Info, wer das Kompliment ausgesprochen hat. Das ist eine perfekte Ergänzung zum Brief an dich selbst.

Wenn dich Selbstzweifel plagen, ist es sehr einfach auf diese vielen Dinge zu vergessen. Alle die guten Meinungen, die andere Menschen von dir haben.

Sammle alle E-Mails, schreibe mündliche Komplimente, Lob, Grußkarten und Co nieder. Notiere dir auch alle „Schulterklopfer“, Umarmungen und Glückwünsche.

Viele Menschen haben viele liebe Dinge über dich zu sagen.

•Du kannst dir dein Verzeichnis dann jederzeit zur Hand nehmen, wenn wieder einmal der Selbstzweifel anklopft.

Ein paar Zeile gelesen und dein Lächeln wird die Selbstzweifel in ihre Schranken weisen.

Selbstzweifel können dich vieler Möglichkeiten in deinem Leben berauben.

Klar ist, dass Selbstzweifel zur Natur des Menschen dazugehören.

Jeder hat sie und jeder darf andere Lösungen und Wege finden damit umzugehen und fertig zu werden.

Die 5 einfache Schritte helfen dir dabei. Lies doch als nächstes gleich meinen Artikel „4 Strategien für mehr Selbstvertrauen“

Lass es dir gut gehen!

sig

P.S.: Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Ehrlichkeit das Leben einfach macht.

2017-08-02T19:51:52+00:00 16. August 2017|Motivation & Veränderungen|0 Kommentare

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