Wie du in zwei Wochen zum Optimisten wirst

Verbringst du viel Zeit damit, dir auszumalen, was alles schlimmes passieren könnte?

Wenn ja, dann dürftest du ein kleines bisschen pessimistisch sein.

In deinem Kopf hast du die Vorstellung, deine Welt um dich herum könnte jeden Moment zusammenbrechen. Vielleicht denkst du auch, dass immer andere übervorteilt werden und du dabei auf der Strecke bleibst.

Es ist sehr leicht, in den Strudel des negativen Denkens zu geraten. Vor allem, wenn du schlechte Erfahrungen gemacht hast.

Aber jetzt ist die Zeit, um aus diesem negativen Denken auszubrechen.

Mit den Tipps, die ich dir hier vorstelle, wird es dir leichter fallen, das negative Denken aufzugeben und zu einem Optimisten zu werden.

Das beste daran: Wenn du es wirklich durchziehst, wirst du bereits nach zwei Wochen Verbesserungen feststellen.

Deine Strategien für ein optimistisches Leben

1. Zähle deine „Segnungen“

Ich weiß nicht recht, wie ich es anders ausdrücken soll, als mit dem Begriff „Segnungen“. Denn du bist gesegnet. Mit all dem, das dir gegeben wurde und noch immer gegeben wird.

Du könntest dir heute einen Moment Zeit nehmen und dir überlegen, was dir bereits alles großartiges in deinem Leben widerfahren ist.

Denke an all die „Segnungen“, die du erfahren durftest.

Das können Menschen sein, die dir zu genau dem richtigen Zeitpunkt das richtige gesagt haben.

Es können aber auch Dinge sein, die dir zu einer Zeit geschickt wurden, als du sie gerade dringend brauchtest.

Ich persönlich glaube ja an „glückliche Zufälle“, wobei die wohl mehr mit einem positiven Schicksal zu tun haben als tatsächlich Zu-fälle zu sein.

Die Kunst liegt darin, diese glücklichen Zufälle, die Segnungen, zu erkennen und dankbar dafür zu sein.

Schau einmal wirklich genau hin.

Was hast du schon alles bekommen, das dir quasi in den Schoß gelegt wurde? Über das du scheinbar zufällig gestolpert bist?

Gibt es in deinem Leben noch andere „Dinge“, für die du dankbar sein kannst? Bist du dankbar für die Menschen in deinem Leben? Für dein Haustier? Für deinen Job? Für deine Wohnung? Für Strom und Wasser in deiner Wohnung?

Denke auch an all die kleinen Dinge, die wir sonst für selbstverständlich nehmen, die es für andere Menschen aber nicht sind.

Es gibt so vieles, für das du dankbar sein kannst!

Schreibe dir all die Dinge auf, für die du dankbar sein kannst. Ich wette, danach tun dir deine Finger ganz schön weh. Ein sehr befriedigendes Zeichen dafür, wie viel du in deinem Leben schon bekommen hast.

2. Rezitiere deine Stärken vorm Spiegel

Hast du schon einmal beobachtet, was sich in deinem Kopf den ganzen Tag abspielt?

Gehen da Gedanken umher wie: „Ich bin nicht gut genug.“ oder „Ich kann das nicht.“?

Vielleicht machst du dich in deinem Kopf mit noch viel schlimmeren Sätzen runter.

Deine Gedanken erschaffen deine Wirklichkeit.

Wenn du dich also Tag für Tag in deinem Kopf so runter machst, wirst du irgendwann einmal wirklich glauben, dass du nichts wert bist – wenn du es nicht schon so weit gebracht hast.

Dabei bist du ein wundervoller Mensch! Ich bin mir ganz sicher, dass es vieles gibt, das du kannst.

Stell dich doch einmal vor den Spiegel und denke an all die Dinge, die du bereits geschafft und geschaffen hast.

Worin bist du gut? Was kannst du besser als andere?

Das können auch Kleinigkeiten sein.

Vielleicht bringst du ein Familienmitglied oder einen Freund oft zum Lachen. Oder kannst du gut Geschichten erzählen? Bist du gut darin, anderen zuzuhören?

Hast du eine kreative Ader? Bist du handwerklich begabt? Gibt es eine bestimmte Sportart, in der du gut bist?

Denke doch einmal darüber nach, wie oft andere schon zu dir gekommen sind und dich um Rat gefragt haben. Wie oft du jemandem bereits geholfen hast.

Diese Menschen würden nicht zu dir kommen, wenn sie nichts auf deine Meinung geben würden.

Du hast bestimmt einige Stärken, sonst hättest du bei Punkt 1 nicht so viele Dinge gefunden, für die du dankbar sein kannst.

Werde dir endlich deiner Stärken bewusst und sag sie dir selbst laut vor.

Das mit dem Spiegel war ernst gemeint.

Stell dich davor und erzähle dir selbst, wie wundervoll und toll und einzigartig du bist. Du hast es verdient.

3. Suche nach dem Guten in jeder Situation

Auch wenn dir irgendetwas Negatives widerfährt, liegt bestimmt ein Fünkchen Positives darin.

Auch aus der negativsten Situation kannst du zumindest noch etwas lernen. Vielleicht bereitet sie dich auf eine andere Herausforderung vor, die du dann mit Bravour bewältigen wirst.

Wenn du dir die Zeit nimmst, danach zu suchen, wirst du bemerken, dass in jeder Situation irgendetwas Gutes steckt.

Selbst wenn du dich mit irgendetwas schlecht fühlst und negative Emotionen in dir hoch kommen, gibt dir diese Situation immer noch die Chancen, deine Schulter zu straffen, die negativen Gedanken fallen zu lassen und das Positive zu finden.

Ich habe einmal ein sehr gutes Beispiel in einem Buch gelesen.

Stell dir vor, du bist mit deinem Auto unterwegs und wirst von der Polizei angehalten. Du warst zu schnell unterwegs und musst Strafe zahlen.

Das ist wirklich keine angenehme Situation.

Aber die Strafe erinnert dich daran, vorsichtiger zu sein und auf dich Acht zu geben.

Das nächste Mal fährst du wahrscheinlich langsamer und – wer weiß – vielleicht verhinderst du damit einen Unfall.

Manche Schicksalsschläge, die ganz bestimmt nicht angenehm sind, können auch dazu führen, dass du dich selbst findest. Du kannst nie wissen, wofür etwas gut ist und wohin es dich führen wird.

4. Akzeptiere das Spiel des Lebens

Es läuft nicht immer alles so, wie du dir das vorstellst. So funktioniert das Leben nunmal. Damit müssen wir uns abfinden.

Akzeptiere deine Rolle in diesem Leben. Sie ist für dich gemacht. Du bist dazu bestimmt auf dieser Welt zu sein und deine Rolle zu spielen.

Je eher du akzeptierst, dass du im Moment genau da hingehörst, wo du gerade bist, desto eher kannst du deine Situation ändern.

Ja, richtig. Zuerst sage ich dir, dass du genau da bist, wo du hin gehörst und dann empfehle ich dir, diese Situation zu ändern.

Alles, was du derzeit in deinem Leben hast, hast du dir nämlich selbst erschaffen. Das ist nun einmal so und du kannst die jetzige Situation nicht ändern. Also finde dich ab damit!

Du kannst aber sehr wohl deine Zukunft beeinflussen.

Denn auch die Dinge, die du ab jetzt denkst, beeinflussen dein Leben.

Lässt du die negativen Gedanken hinter dir und beginnst, optimistisch zu sein, wirst du immer mehr positive Dinge in dein Leben ziehen.

Es bringt dir also überhaupt nichts, mit deiner jetzigen Situation zu hadern. Das führt nur dazu, dass du noch mehr Negatives in dein Leben ziehst.

Beschließe doch stattdessen einfach deine jetzige Situation so zu akzeptieren wie sie ist und das beste aus deiner Zukunft zu machen.

Stell dir doch mal vor, wie viel leichter es sich leben lässt, wenn du erst akzeptiert hast, dass du immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort bist.

5. Denke daran, dass die Sonne auch morgen noch aufgehen wird

Die Welt wird nicht untergehen, auch, wenn du eine schlechte Erfahrung machst.

Was auch immer dir heute passieren mag, morgen ist ein neuer Tag. Und jeder Tag bringt dir neue Chancen, neue Gelegenheiten, neue Möglichkeiten.

Du siehst also, es geht alleine darum, wie du über die Dinge denkst.

Wenn du hinfällst, dann steh auf und mach weiter. Solange du immer einmal mehr aufstehst als du hingefallen bist, kann nichts schief gehen.

Wie du über eine Sache denkst, beeinflusst dein Gefühl, nicht die Sache selbst.

Fühlst du dich wegen irgendetwas schlecht, sind es alleine deine Gedanken, die dich schlecht fühlen lassen, nicht die Sache an sich.

Achte also darauf, wie du mit Herausforderungen umgehst.

Nimm jede Situation mit einem breiten Lächeln und einem positiven Ausblick.

Fühl‘ dich pudelwohl!

Herzliche Grüße,

P.S.: Ich bin der Meinung, Vorbeugen ist besser als Heilen.

2017-12-10T10:32:40+00:00 5. Mai 2017|Glück & Zufriedenheit|0 Kommentare

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